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Dienstag, 5. März 2013

Ponyalarm

Keine Zeit, keine Zeit! (Fühle mich schon wieder ein wenig wie bei Alice im Wunderland.)
Aber 1:10min für ein Pony müssen dann doch sein:


*hihihihi*

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 16. Januar 2011

Rad fahren

Meine Müdigkeit und meine schweren Beine zeigen mir deutlich, das Rad fahren im Januar anstrengender ist als im Juni. Aber die Seele auf dieselbe Weise umarmt.
Herr Sonne kam heute auf die gute Idee, das Rad zu nehmen, anstatt immer nur zu Fuß zu gehen. Und: Diese Idee war fabelhaft! Obwohl der Wind in meine Ärmel blies und nach nur drei Kilometern meine Ohren schmerzten, war es Balsam, auf dem Rad zu sitzen und gedankenverloren vor sich hin zu treten. Denn, es fehlt mir, das Rad fahren. Mein liebestes Sommer-Hobby konnte ich nun schon Monate nicht mehr ausführen, für mich eine Qual!
Und es zeigt mir, wie sehr ich mich auf wärmere Tage freue, noch mehr Sonne, nur im Kleidchen fahren, anstatt in dicker Jacke und mit Handschuhen eingepackt. Es wird großartig werden, wieder durch das Erfurter Umland zu fahren, wo man mit sich allein ist und einfach durchatmen kann. Mitten im Nirgendwo stehen, keine Ahnung wo man hinfahren wird und seelig vor sich hin grinsen.
Ich freu mich drauf.

So long,
Paula Sonne

Samstag, 8. Januar 2011

Anfang Januar

Eigentlich ist es nur Anfang Januar, alles ist grau, der Schnee taut schnell und die Laune hängt meist so tief wie die Wolken.
Doch irgendwie ist alles ganz anders. Viel bunter. Herr Sonne nervt mich in den Wahnsinn, was ich mit Humor begegnen kann, sonst verliere ich den Kopf. In den Ohren klingt Paul Kalkbrenners "Dockyard", steinalt, aber es macht den grauen Januar zum bunten Juni. Ein wenig kommt die Sonne heraus, und ich gebe die Hoffnung doch noch nicht auf, das jemals Frühling wird.
Alles ist großartig. Alles ist bunt, fröhlich, leuchtend. Und da mir niemand mehr ein "Frohes Neues!" wünscht, kann alles nur noch besser werden.
So. Den restlichen Samstag genießen, in vollen Zügen, in allen Momenten, mit jedem Sinn.

So long,
Paula Sonne

Montag, 3. Januar 2011

Silvester

Irgendwie hatte dieses Silvester nicht den Glanz, den es bisher immer hatte. Aber das wird nicht an der Festlichkeit selbst liegen, sondern an mir. In diesem letzten Jahr habe ich mich doch mehr verändert als ich dachte. So sehr, dass mir zum Beispiel das geliebte Silvester nicht mehr heilig ist.
Früher fand ich es toll, neues Jahr, neues Glück, man kennt das ja.
Und plötzlich denke ich nur noch: Ja und? Ist doch nur ein neues Jahr. Wenn ich irgend etwas hasse, dann daran erinnert zu werden, das Zeit vergeht. Dieses Ereignis, das jetzt schon wieder ein Jahr vergangen ist, fühlt sich furchtbar an, weil es mich an meine eigene Endlichkeit erinnert. Es führt mir zu sehr vor Augen, dass ich schon wieder ein Jahr verlebt habe und die Zeit nicht stillsteht. Niemals nicht.
Wie so viele habe ich mir auch für 2011 jede Menge tolle Sachen vorgenommen. Bachelor-Arbeit schreiben. Und den Master anfangen. Und Abnehmen, mit dem passenden Blog, bitteschön.
Aber: Will ich das alles? Wäre es nicht viel schöner, einfach mal ein Leerlauf-Jahr zu haben? Ohne Bachelor-Arbeit, ohne Verpflichtungen, und das ganze Jahr sollte Sommer sein. Ein Jahr, das vergeht, mir aber in meiner Lebenszeit nicht angerechnet wird. Lieber 2010B als 2011. Fände ich besser.
Jaja, so ist das. Wirre Gedanken zum Jahresanfang. Und ich hoffe, dass mir niemand mehr Freudestrahlend ein frohes Neues wünscht, denn für mich ist es nur neu, nicht froh.

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 16. Mai 2010

Nur kurz

Alle Feierlichkeiten beendet, mittlerweile dick und rund vom Kuchen. Verdammt oft "Danke!" gesagt, es so gemeint und einfach nur gestrahlt.
Das miese Wetter schlägt trotz allem auf Stimmung. Schön, dann einen fremden aber doch so bekannten Herzschlag zu spüren und Zufriedenheit zu atmen. Momente für mehrere Tage einfrieren, er fehlt einfach.
Nächste Woche ist viel zu tun. Zeichnen zeichnen zeichnen und ab und zu etwas schreiben. Ich hoffe ich schaffe viel, um mich dann wieder voll dem Zufriedenheit-atmen hingeben zu können.
Ich denke, dass ist eine gute Beschäftigung.

So long,
Paula Sonne

Samstag, 1. Mai 2010

Wir haben doch keine Zeit!

Gestern morgen missmutig aus dem Bett gerollt. Gegrummelt. Auf den Markt gefahren. Mittlerweile grummelte der Magen. Kaffee! Iced Cappuccino geholt. Das beste für warme Vormittage. Durch die Stände geschlendert. Erdbeeren gekauft, Blattsalat und Obstsalat. Vitamine olé! Nach Hause gegroovt. Um Päckchen gekümmert, welches zurück kam, neues Päckchen geschnürt. Nebenbei im neuen Magazin geblättert. Später zur Post, einkaufen. Wege erledigen, Einladungen schreiben. Um sechs abends fertig mit allem, die Lider schwer. Wieder den Fiesta gesatelt, ab in den Garten. Ein wenig durch den Nieselregen spaziert und Tulpen in allen Farben bewundert. Gehasst, dass ich nur eine Handykamera habe. Grr! Wenig später zu Herrn Sonne gefahren. Logistische Probleme behoben, einmal schnell ans Ende der Welt gedüst und wieder zurück. Fix zur kleinen Lieblingsfreundin gefahren, die keine Märchenfigur ist sondern richtig real. Kinderbilder angeschaut, über Ex-Freunde und erste Küsse geredet. Oft gelacht, wohl gefühlt.
Nachts nach eins wieder ans Ende der Welt gefahren. Am Ende der Welt gewartet, Phoenix gehört. Vor Langeweile in Pfützen gesprungen und nasse Füße bekommen. Herr Sonne musste mitmachen und sprang in die tiefste Pfütze die zu finden war. Vom Ende der Welt in die Heimat gefahren. Geredet geredet geredet. Vor der Tür, mit nassen, kalten Füßen. Pures Glück gespürt.
Der heutige Tag war überschattet von Müdigkeit und verdorbenem Kaffee. Geburtstag gefeiert, viel gegessen, viel gelacht. Diesmal nicht ans andere Ende der Welt sondern nur in die Stadt gefahren. Zurück gekommen und Gesellschaftsspiel gespielt. Lustig.
Gleich gehts zur Cocktailbar meines vertrauens. Es wird wieder gelacht und der Fruit'n'Mint getunken werden, wie immer. Ein Hoch auf Rituale! Ein Hoch auf meine Freunde!
Ich hoffe heute Nacht stehe ich nicht wieder ewig mit nassen Füßen vor der Tür. Lieber drinnen.

So long,
Paula Sonne

Samstag, 10. April 2010

Regenabend

Das Fenster ist leicht geöffnet und so höre ich die Autos durch die Pfützen brausen. Ab und zu dringt laute Musik aus einem Fahrzeug zu mir in den dritten Stock. Finster ist es und eklig kalt. Und Samstag Abend! Eigentlich wollte ich auf eine Geburtstagsfeier gehen, aber dank dem Wetter, das ich vor allem im Kopf spüre, wird das nichts. In Feierstimmung gehört auch nicht gerade zu den Wörtern, mit denen ich mich zu dieser Stunde beschreiben würde.
Herr Sonne fragte, ob ich noch mit in seine Lieblingskneipe käme. Ähm, nee? Bei diesem miesen Wetter bekommt mich keiner mehr raus. Lieber liege ich auf verschiedenen Matrazenvariationen, wie dem Sofa und dem Bett, und höre den Geräuschen zu, die andere in ihren Leben erzeugen.
Regen tropft von der Dachkante. Ich höre es nur, wenn gerade kein Auto in der Nähe ist. Also selten. Zudem übertönt das Tippen den Regen. Schade.
Ansonsten passiert ein wenig, doch ich bin zu faul es zu schreiben. Verliere mich mit Leidenschaft in Bilder aus Worten.
Morgen früh geht es brunchen. Mein Elan ist mittelmäßig, ich bin gespannt.
Gerade bin ich aber eher entspannt. Werde das Tippen sein lassen und mich im Chefsessel zurücklehnen. Und LKWs und Autos hören, und ab und zu den Regen, der in kleinen Rinnsalen in der Dachrinne nach unten läuft. Schön.

So long,
Paula Sonne

Montag, 22. März 2010

Regentag

Sonntags eben.
Zum Bäcker gegangen. Bedeckt und leichter Niesel. Großartig. Zwei Stunden später Sonnenschein, aber um elf vor die Tür? Nee. Lieber wieder die Nase ins Buch gesteckt. Der Wille nach draußen zu gehen wuchs. Sonne, Frühling, frische Luft! Nur das Wetter spielte gegen mich. Denn dicke Wolken eilten schnell aus Westen heran. Und brachten zu viel Regen mit. So wurde das Fenster angekippt und dem Geräsuch des Regens gelauscht. Irgendwie klingt das stets nach Frühling oder Sommer.
Von einer Wohnung zur nächsten gefahren, weiter gelesen, da der Regen nicht nachlies. Das wars dann wohl mir spazieren und Frühling und so.
Wieder einmal den Tag drinnen verbracht. Und müde bin ich.

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sonnenaufgang

Der Blick hinaus. Reif schmiegt sich an die Dächer. Hüllt sie in einen weißen Glanz. Kalt ist es. Die Nacht steckt noch in der Stadt, man sieht wie nur langsam der Tag herbeikommt. Alles ist friedlich, alles ist ruhig. Licht in den Fenstern. Davor Stille und Kälte, drinnen hektisches Treiben und die Wärme von Familien.

Der Himmel färbt sich rosa. Ein wenig hellblau. Träge, aber mit Sicherheit huscht der Tag heran.

Ich muss lächeln. Nicht mehr lange, und ich radle durch den jungen Tag. Freude kommt auf. Die Musik von seiner CD klingt mir in den Ohren. Lässt mir immer wieder Schauer über den Rücken laufen. Töne, die wunderschön sind und gleichzeitig ein wenig Herzschmerz verursachen. Angenehme Schmerzen.

Weil ich weiß, dass er bald wieder da ist. Das wir bald den Sonnenaufgang beobachten können. Und den Gedanken nachhängen.

Solang sitze ich hier alleine. Finde das, was ich am meisten mag, Himmel und Wolken, einfach nur angenehm. Selten berührt mich so etwas Schlichtes so stark. Schön.

So long,

Paula Sonne