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Montag, 3. Dezember 2012

Schnee

In der Heimat konnte ich in den letzten Tagen das genießen, was in Erfurt eigentlich nie gibt: Schnee! Und gutes Wetter war auch noch anwesend. So verbrachte ich Tage Schnee und obwohl ich dieser Form von Wasser grundsätzlich negativ eingestellt bin, fand ichs richtig richtig schön. 
Und bei all der Freude habe ich nicht einmal vergessen ein paar Bilder zu machen:


Der Kater war auch da und freute sich, dass er endlich mal wieder ein paar Streicheleinheiten abbekam.


Passend dazu: A, B, C, die Katze lief im Schnee, und als sie dann nach Hause kam, da hatt sie weiße Stiefel an, oh jemine, oh jemine, die Katze lief im Schnee!




 Verwundert war ich auch, was alles noch so grünt, unterm Schnee.


 Blauer Himmel ...


... und Schnee! ♥




Am Sonntag ging es zum Ausflug auf den Weihnachtsmarkt durch die verschneite Landschaft. Einfach nur schön!
Leider bin ich aber wieder im tristen Erfurt gelandet und hier wartet leider nur Arbeit. Aber immerhin habe ich es mir mit Schwibbogen, Räucherhaus und Lichterkette gemütlich gemacht.

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 22. November 2012

Letzte Tage

Durch mein famoses Studium und meine noch tolleren Arbeiten komme ich mit der Zeit immerzu durcheinander und leider leidet auch mein Blog darunter. Seit ewig will ich schreiben, habe nie Zeit, nie Gelegenheit. Nun ist kurz vor Abgabe, viel ist fertig, manches muss noch zusammengepuzzlet werden. Alles wird gut. Denke ich mal ...
In den letzten Tagen saß ich immerzu an derartigen Dingen:


Ansichten. Gebastelt mit Sketchup, Photoshop und ein bisschen Liebe. Letzteres aber wirklich nur wenig, da mir irgendwann die Muse flöten ging. Aber ist immerhin noch annehmbar geworden. Ich konnte mit oben genannten Programmen nie wirklich umgehen und habe mir alles jetzt im Crashkurs selbst bei gebracht. Und muss noch viiiel viiiel lernen.
Wenn ich nicht gerade auf meinen Bildschirm starre, lese ich aus meiner Teetasse:


Da zaubert der Kandis und die Sonne ungewöhnliche Muster. Ob mir jemand daraus meine Zukunft voraus sagen kann ... ?

Schnell noch ein paar Worte zu letztem Freitag. Da beschlossen meine Eltern, mal einen Ausflug zu machen. Die Sonne schien, es war nicht allzu kalt, also losgedüst.
Leider sah es auf dem Berg dann anders aus:


Deutlich unter 0°C, eisiger Sturm und eine Sicht von 50m. So gefroren hab ich dieses Jahr noch nicht. Das widerwärtige Wetter hatte aber auch seine schönen Seiten, wie es sich in bizarren Reifformationen zeigte.




Ich war so froh, als es im Auto wieder windstill war ... brr! 
Auf das es demnächst nicht so eklig wird wie auf den oberen Bildern!

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 16. Oktober 2012

Wandern & Zeitsprung

Gibt es eigentlich einen schöneren Einstieg in eine Wanderung als erstmal im Modder zu landen? ... Wahrscheinlich! 
Leider blieb mir der Matsch nicht erspart: Der Forst hatte ein bisschen im Wald gespielt und so sah es dann auch aus.



Schlamm³! Da half nur Hose hochkrempeln und schauen das man sich nicht noch hinpackt. An dieser Stelle: Danke Sachsenforst für dieses schöne Erlebnis!

Zum Glück fanden wir den Weg aus dem Wald und es erwarteten uns Sonne und Herbst. So unglaublich schön:



Auch diese nicht gerade stillen, dafür aber umso flauschigeren Tierchen traf ich unterwegs an:


Schafe fetzen! Irgendwann habe ich meine eigene kleine Herde ... 
Zu erst schie die Wanderung eher kleiner zu werden, doch am Ende meinte meine App, es wären 14,9km. Meinen Blasen nach zu urteilen, wird das wohl auch ungefähr richtig sein.

Seit Sonntag residiere ich wieder in der Landeshauptstadt und frage mich gerade, was ich eigentlich alles gemacht habe. Äääähm. Exkursion, Sport, Plenum, Arbeitsgruppe, Kochen. Und das wars schon. 
Ich glaube, ich muss mich wieder mehr dazu trimmen zeitiger aufzustehen und mehr zu schaffen. Es gelingt mir zwar mich 7:30 aus dem Bett zu bewegen, nur habe ich nicht gerade das Gefühl kurz darauf viel zu leisten. Da geht noch was!
In der Tiefe meines Herzens fühle ich mich ja doch so:


Ich werde nun mit 15 Jahre alter Musik den Abend ausklingen lassen. Und morgen früh eher aufstehen!

So long,
Paula Sonne

Samstag, 13. Oktober 2012

Heimaturlaub

Seit Donnerstag bewohne ich wieder die Wohnung meiner Elten. Ohne Rechner lebt es sich auch mal ganz gut. Allerdings habe ich gestern unangenehmen Kram erledigen dürfen (Voafone-Hotline!!!), doch endete der Tag mit einem äußerst amüsanten Treffen mit einem jungen Herren. So viel gelacht habe ich selten und er weiß nun endlich was ein Landschaftsarchitekt so treibt!
Auf großen Stress habe ich keine Lust, so dasss ich heute wandern gehe. Ich freue mich enorm darauf: Natur, Herbst, fetzt! 

Bevor ich es vergesse: 
Meine Teddy-Jacke war von Kress. Keine Ahnung ob es diesen Laden außerhalb von Ostdeutschland gibt. Und eigentlich gibts da auch nur Oma-Klamotten ... Ansonsten ist das gute Stück von Stitch & Soul. Im Netz hab ich es auch schon gefunden. 
Ansonsten noch danke³ für all die lieben Kommentare, ich freeeu mich immer sooo sehr darüber!

Nun springe ich in meine Wanderschuhe und genieße diesen Herbsttag!
Schönes Wochenende!

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 9. Oktober 2012

Exkursion

Heute begab ich mich mit meinem Studiengang auf Exkursion. In aller Frühe brachen wir auf um nach Saalfeld zu düsen. Dort wartete das "Haus Bergfried", was ehemals einem Inhaber einer Schokoladen-Fabrik gehörte.
Von außen stellte sich das gute Stück in tristem Grau dar, was aber durchaus gewollt ist. Die 80 Jahre, die es auf dem Buckel hat, darf man ruhig sehen.


 Die Nordseite von Haus Bergfried.


Man hatte sooo eine schöne Aussicht!


Innen gings mit den pompösen Dingen weiter. Wie einer Leuchte, komplett aus Marmor! Das Haus wurde in den 1920-ern gebaut und war damals auf dem neusten Stand. Es gab sogar eine Massage-Dusche und ein zentrales Uhren-System, so das alle Uhren im Haus gleich gingen!


Für viele von uns das Highlight im Haus: Das Schwimmbad! Es ist riiiiesig und hat kleine goldene Fliesen auf dem Boden. So etwas irres habe ich noch nie gesehen!
Allerdings interessierten wir uns mehr für den Garten und machten den auch noch unsicher. Die öden Bilder erspare ich mal, da diese meist nur für mich interessant sind und der Fremde meine Euphorie für Bäume kaum teilt ... 


Dafür färbte sich der Wein röter als rot, was hervorragend zum grau des Hauses passte.


Auch so merkte man das es herbstet. Bunte Blätter! Überall! Es war einfach herrlich.


Und da eine Farbschattierung nicht reicht, gabs gleich ein paar mehr!


Zum Schluss noch ein Bild vom ehemaligen Golfplatz der Villa. Dieser existiert schon lang nicht mehr, aber die leicht geformte Landschaft ist erhalten geblieben. Kitsch!
Insgesamt war es ein schöner, aber anstrengender Ausflug. Jetzt bin ich doch ziiiemlich kaputt und freue mich aufs ausspannen!

So long,
Paula Sonne

Samstag, 29. September 2012

Ausflugstage + Musikempfehlungen

An meinem letzten, sonnigen Ferientag besuchte ich die Landesgartenschau. Ich wollte schon vor Wochen hin, aber nun ja, hatte irgendwie nie Zeit. Da es schon Ende September ist, war ich der Überzeugung das es nicht mehr sooo viele blühende Stauden geben wird und auch die Anlage langsam einen zermatschten Eindruck machen würde. Aaaaber: Ich habe mich getäuscht! Es war unglaublich schön, alles sehr gepflegt und eine Blütenpracht in Hülle und Fülle.
Da ich gerade mal wieder nicht viel Zeit habe, nur fix zwei Bilder:

  

Hummelparty! :3

Heute gehr es schon wieder weiter: Radrennen! Morgen dann Oldtimerrennen mit meinem Bruder, worauf ich mich schon unglaublich freue. 
Da es am Montag früh losgeht und ich ins neue Semester starte, bin ich schon fleißig am packen und werde auch gleich meinen Rechner verschachteln ... Daher gibts bis Montag keine neuen Einträge, dafür könnt ihr mich gern bei molo.me besuchen! 

Falls jemand den dringenden Drang hat zu tanzen: Der Mix von Klangkarussell eignet sich hervoragend dafür! Besonders das Musikstück bei 20:30min hat es mir angetan.

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 27. September 2012

Back aus Beutel

Verdammte Axt. 
Es ist wie immer: Kaum aus dem Urlaub zurück, nur am flitzen und erledigen. 
Zeit für mich = 0. 
Zeit, die letzten Ferientage zu genießen = 0.
Am Montag beginnt das neue Semester und ich fühle mich weder bereit dafür noch besonders erholt. Klar hatte ich ewig frei, doch wirklich frei im Sinne von "Ich mach einen Tag blau" war kaum dabei. Immer rief irgendeiner meiner Jobs, ein Familienmitglied oder eine andere Verpflichtung. Gerade in dieser Woche ist es extrem. Seit Samstag will ich bloggen, über den Urlaub, das Studium, das Leben. Doch bisher habe ich keine freie Minute gefunden und es ist Donnerstag! Ab morgen rase ich wieder durch das Leben: Landesgartenschau besuchen, beim Radrennen mitfiebern und alte Oldtimer begutachten. Und plopp ist Sonntag Abend! 
Hilfe!
Ich brauch Ferien

Ein Lückenfüller-ich-mag-den-Herbst-Bild:


So long,
Paula Sonne

Samstag, 15. September 2012

Urlaub

Yay, zum ersten mal seit 2008 fahre ich in den Urlaub. Nicht besonders weit, nur 350km von hier, doch ich freue mich mächtig. Leider ist auch die Erkältung, die ich gerade habe, verdammt mächtig. So werde ich hier nicht mehr viele Worte verlieren, nur so viel: Ab Morgen bis nächste Woche Samstag bin ich weg! 
Vielleicht lade ich ab und zu mal ein Bildchen hoch, dies ist dann auf meiner molo.me-Site zu finden. Für alle nicht molo.me-Kenner: Es ist ein instagram-artiges Programm was auf der Nokia Plattform läuft. 
So. Ich freue mich nun weiterhin auf die Tage am Ende der Welt und mit ganz viel Ruhe. 

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 6. September 2012

Hüttenverliebt

Heute habe ich mit meinen Großeltern einen kleinen Seniorenbeschäftigungsausflug gemacht. Obwohl sie noch sehr vital sind, interessieren sie sich nur noch für die Lokalpresse und den MDR, was sie immer ulkiger werden lässt. Da hilft nur eins: Raus ins Gebirge!
Das Erzgebirge liegt vor meiner Haustür und ich liebe diesen Landschaft aus ganzem Herzen. Wenn ich manchmal unglaublich weit blicken kann, Täler und Berge erspähe weiß ich einfach, das dies meine Heimat ist! ♥
Nachdem ich mit den alten Herrschaften eines ihrer Lieblingsausflugsziele abgegrast habe ging es noch auf den Hirtstein. Irgendwie hatte ich den Namen schon einmal gehört, aber ein Bild assoziierte ich nicht damit. 
Dort angelangt war ich beeindruckt von irren Basaltformationen:



 Besonders angetan hat es mir aber diese kleine Baude:


Von außen doch sehr trist und unspektakulär, offenbart sie innen ihre wahre Schönheit:


Bildquelle

Alles ist voller Holz, es gibt einen monströsen Ofen in der Mitte des Raumes. Insgeamt vereint die Hütte alles was ich unter gemütlich. heimelig und muckelig verstehe. In dieser Atmosphäre sitzt man so großartig und schaut hinaus, wo es stürmt und es einfach nur karg ist.
Die ganze Zeit die wir dort verbrachten war ich nur am Schwärmen, meine Oma amüsierte sich prächtig. Als der Wirt kam, fragte ich sofort ob man hier einziehen kann. Er antwortete keck das es fünf Pensionszimmer gibt und ich ja gern mal mit meinem Freund wieder kommen könne. 
Eines ist gewiss: Ich erklimme bald wieder diese Höhe. Diese Ruhe, die an diesem Ort herrscht, wird noch lange in mir nach klingen. Um die Baude waren nur weite Wiesen, in ca. 2km eine kleine Ortschaft. Keine 5km war die tschechische Grenze. Ich glaube, abgelegener kann man in Deutschland kaum residieren.
Hach. Ich bin verliebt!

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 1. April 2012

Entenrennen

 Da es hier zur Zeit auch mal wieder stiller ist als es mir lieb ist (Wollte noch sooo viel bloggen! Nur ... wann?!), nutze ich wenigstens die Gunst der Stunde und berichte exklusiv vom Entenrennen.
Für Nicht-Erfurt mag allein die Bezeichnung etwas irreführend sein, daher eine kleine Erklärung:
Das Entenrennen findet immer im Frühjahr statt, diesmal schon zum 19. mal. Im Vorfeld kann man rote, gelbe oder weiße Plastikenten für ein paar Euro erwerben, diese dann verzieren, bemalen, auf ein Floss setzen ... alles! Es gibt ein paar Regeln, aber es bleibt genug Raum die Tierchen zu verschandeln. Am Tag des Rennens werden die Enten alle abgegeben. Jede Ente hat eine Nummer, damit alles rechtens ist. In einem Park südwestlich des Zentrums werden alle Enten gesammelt und unter großem Getöse losgelassen und schwimmen dann im Arm der Gera durch die Stadt und werden im Zentrum wieder herausgefischt. Die ersten Hundert Enten die das Ziel erreichen bekommen einen Preis. Wenn ich mich recht entsinne bekommen auch die am schönsten dekorierten einen Preis.
In diesem Jahr habe ich nicht mitgemacht, aber allein das Staunen über die Prachtexemplare der anderen Leute war amüsant!
So gab es bebrillte Enten mit Moustache und Kuh-Enten mit echtem Euter: 


Oder surrealistische Enten die einen auf Dali machten.


Am absolut besten und die kreativste Idee überhaupt waren die Simpson-Enten auf dem Sofa:


Wenn die ganzen Enten starten, ist die Gera ziiiemlich gelb:


Auf dem Plastik-Krokodil sind auch ca. zehn Enten befestigt gewesen. Allerdings ist das Reptil erst spät im Ziel eingetroffen ...
Zum Schluss werden die Enten wieder herausgefischt und an die Menge der Zuschauer verteilt. Die, die keiner haben will, kommen dann weg. Bei der Verteilung habe ich auch noch ein paar nette Exemplare erwischt: Eine Elvis-Ente, eine Seemann-Ente, mit Ringelmütze und Zahnstocher im Schnabel, eine Batman-Ente und eine Import-Ente, die komplett mit Knisterfolie umwickelt war und mit Klebeband mit der kanadischen Flagge drauf verschlossen. Diese Horde an Wassergeflügel ziert nun unser Bad. Auch schön!

So long,
Paula Sonne