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Montag, 13. August 2012

Durchgelesen: Fast schon kriminell

Ich glaube dies ist das erste Buch über das ich blogge. Sonst finde ich es unnötig oder es gibt einfach so wenig die Bücher die ich wirklich richtig gut finde. Allerdings hat es Ursula März mit ihrem "Fast schon kriminell: Geschichten aus dem Alltag." geschafft. 
Das Buch habe ich binnen von drei Tagen verschlungen und bin immernoch fasziniert davon. In einzelnen Geschichten erzählt März verschiedene Schicksale, beleuchtet Personen und Motive bis ins Detail. In diesem Buch sind keine großen Morde zu erwarten, aber das verrät ja schon das Cover: Fast schon kriminell. Immer sind es kleine Taten. Oder eher: Juristisch kleine Taten, mir reicht es an Thrill vollkommen aus. Fast-Überfahrene die den Fast-Mörder nicht vergessen können, eine Karriere-Frau die einen Kopierer mitgehen lässt weil er übrig war, Leute die im Suff zu Schlägern werden. Kleine Geschichten, mit so vielen passenden Worten feinsäuberlich nachgezeichnet. 
Großartig.
Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, weil ich stets wissen wollte welche eigenartige Person im nächsten Kapitel wartet. 
Daher: absolute Leseempfehlung!

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 26. Juli 2012

Nicht-Models & perfekte Frauen

Auf Neeles Model-Blog las ich heute Morgen von von Brigittes Nicht-Models. Ich weiß nicht, in wie weit das Verfahren der Brigitte bekannt ist, daher kurz ein Wort dazu: Die Zeitschrift Brigitte wirbt seit einiger Zeit damit, komplett auf "gekaufte Models" zu verzichten und nur "Normalo-Frauen" abzulichten, so dass es kein verzerrtes Schönheitsbild mehr gibt. Wer jedoch durch die Zeitschrift blättert stellt schnell fest, das auch die "Normalo-Frauen" eher an Models erinnern als an die Nachbarin oder einen selbst.
Neele macht in ihrem Eintrag darauf aufmerksam, dass trotz allem bei der Brigitte sehr großer Wert auf Maße und eine bestimmte Kleider- und Körpergröße gelegt wird. Sie kommt zu dem Schluß, dass die abgebildeten Damen meist ehemalige Models sind oder einfach den Sprung auf die großen Catwalks der Welt nie geschafft haben.
Ich frage mich nun: Ist dies nicht viel schlimmer? Ist es nicht viel verwerflicher, Damen mit einem BMI von 17 zu präsentieren und diese als "normal" zu verkaufen? 
Angenommen, ich nehme mir jetzt eine Brigitte zur Hand (ist jetzt nicht so mein Blatt, aber gut) und stelle fest, das ich gegenüber diesen Schönheiten echt dumm aus der Wäsche guck, das depremiert mich doch viel mehr, als wenn ich wüsste, das es sich hierbei um Models handelt, deren Job es ist gut auszusehen. In diesem Moment frage ich mich, wie es diese Frau schafft, einem Beruf auszuüben, vielleicht noch Kinder zu haben und dann auch noch großartig auszusehen!
Generell finde ich das Bild das die Medien seit Jahren schaffen vollkommen abartig. Seit Jahren darf ich mir anschauen, wie ich eigentlich ausschauen sollte. Schlage ich die Womens Health auf, schlägt mir "Last Minute zum Standbauch", "Dieses Eis macht nicht dick" und "Das gibt Super-Beine" entgegen. Anders gesagt: Es wird schon angekommen, das ich unzufrieden mit mir uns meinem Körper bin und dringend etwas ändern muss. Des weiteren wird "Der beste Sex aller Zeiten" und "Nie mehr Stress mit dem Kerl" angepriesen. Ähm? Hallo?! Diese Slogans sind allesamt aus der aktuellen Womens Health und wenn man sich nur die Überschriften durchliest, bin ich zu dick, unförmig, schlecht trainiert, habe schlechten Sex, wenn ich denn auf Grund meiner Makel überhaupt einen Freund habe. Äääh, ja. Danke. 
Egal, welche Schmonzette man sich anschaut: Alle weisen mich auf meine Makel hin. Für alle bin ich mit meinem BMI von 26 und einer Kleidergröße von 40 schon fett. Da helfen nur leichte Rezepte und BBP-Übungen. Wenn überhaupt! Vielleicht bin ich auch schon vollkommen verloren! 
Diesbezüglich werde ich mit der Zeit immer fassungsloser. Und es depremiert mich, das die Brigitte mit ihrem "Bei uns keine Models"-Ding das Ganze eher unterstützen als unterbinden. 
Ich glaube, viele definieren sich heute nur noch über ihren Körper. Die inneren Werte gehen vollkommen flöten, hauptsache die Hülle stimmt. Lieber trage ich ein paar Kilo zu viel mit mir herum, bin aber glücklich, fit, gönne mir ein Eis und quäle mich nicht mit leichten Rezepten die nach salzarmer Kindergartenernährung schmecken.
Mahlzeit!

So long,
Paula Sonne

Samstag, 7. Januar 2012

Vorsatz

Wenn das mit dem Jahresrückblick schon (vorrübergehend) schleift, dann wenigstens ein Blick in die Zukunft: Die guten Vorsätze, die jedes Jahr neu aufgegriffen werden um sie spätestens in der ersten Woche des neuen Jahres über den Haufen zu werfen. Aus diesem Grund nehme ich mir meist nichts mehr vor. Wozu denn auch? Wenn ich etwas verändern möchte, kann ich das fortlaufend und ohne besonderen Anlass. 
Etwas reizte mich dann doch, als ich ihn im Buchladen erblickte: Ein Sprachkalender, jeden Tag ein bisschen. Genau das Richtige für eine faule Socke wie mich, die sich nie dazu aufraffen kann, mal länger "Hausaufgaben" zu machen.
Gesehen, gekauft. Nun ist mein einziger Vorsatz für dieses Jahr, meinen Kalender fröhlich zu rupfen und die Aufgaben brav zu machen.
Bisher bin ich sehr begeistert davon. Die Woche ist immer unterteilt in Grammatik, Übungen, Wissenswertes, Sprache im Alltag, ... Was mich besonders überzeugt: Auf der Site des Verlages kann man eine 36-seitige Vokabelliste ausdrucken, die alle Vokabeln beinhaltet. Sehr praktisch! Das meiste ist mir nun nicht unbedingt neu, aber ich hoffe, dass ich so jeden Tag etwas machen kann und nicht aus der Übung komme. Gefällt!

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 17. Februar 2010

Welcher Winterblues?!

Frau Kirschvogel schrieb in einem ihrer letzen Blogs, dass sie doch sehr der Winterblues nervt und welche Gegenmittel die Welt denn hätte. Für mich DIE Gelegenheit gleich mal einen Anti-Winterblues-Blog zu machen!
Obwohl ich den Winter echt gar gar gar nicht mag und mich über jeden Sonnenstrahl freue, bin ich dieses Jahr relativ vom Blues verschont geblieben. Doch manchmal zieht es einen doch runter und alles nervt nur noch. Von daher jetzt meine eigenen Tipps gegen trübe Tage:
Musik! Es gibt nichts über Musik! Am besten laut, schräg, zum mitsingen und durch die Butze tanzen! Sehr geeignet sind dazu Men at work mit "Down Under", Aura mit "Stay the same" und Phoenix mit "1901" um nur einen kleinen Teil zu nennen. Meistens drehe ich einfach laut auf, und oft muss ich dann schon automatisch Grinsen weil es irgendwie meine Stimmung anhört.
Bücher! Aber bitte keine dicken Schinken und trögen Romane. Gerne darfs bei mir in der kalten Jahrszeit etwas lustiger zugehen. Wie wäre es mit "Kniesel und ich"? Oder "Ich hasse den Sommer"? Oder "Ein Mann wie Holm"? Wenn ich einmal beginne kann ich mich kaum losreisen und muss immer öfter schmunzeln.
Frischluft! Mir fällt es meistens schwer mich bei Mistwetter aufzuraffen und raus zu gehen. Aber ich kann sagen, dass es hilft. Selbst wenn das Wetter trüb ist, hilft es einfach, die Lungen mal durchzupusten. Wenn ich dann so draußen herumstiefel suche ich nach der Schönheit im kleinen. Eiszapfen, andere Eigenarten die der Schnee hervor gebracht hat. Sowas zaubert mir meist ein Lächeln aufs Gesicht und ich kann dem Winter doch eine schöne Seite abgewinn.
Freunde! DAS Mittel schlechthin! Spieleabende, DVD-Abend, Hauptsache Zeit mit den liebsten verbringen! Wenn man schon nicht draußen picknicken kann oder grillen oder was auch immer, kann man wenigstens die Zeit drinnen ein bisschen verschönern mit den Menschen die einem lieb sind.
So, mehr fällt mir auch gerade nicht ein, aber ich hoffe ich konnte ein wenig helfen! (:

So long,
Paula Sonne