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Sonntag, 3. März 2013

Zwangsfrühling

Der letztens verordnete Zwangsfrühling trägt erste Blüten. Sprichwörtlich, denn mein Fensterbrett ist wunderbar bunt und schön. Narzissen im Nopf reihen ich an Narzissen in der Vase, dazwischen ein Tuplenstrauß und noch Primeln. Frühlingsinferno!



Bei dem farbenfrohen Anblick kann ich den Schnee und Matsch jenseits des Fensters gut vergessen. 
Auch nahm ich mir gleich noch etwas anderes vor: Mal wieder was Nähen! Eigentlich wollte ich eine kleine Tasche, für meine Kamera, doch beim studieren dieser dachte ich "Uf. Zu lange nix genäht!" und entschied mich erstmal etwas großes zu nähen und dann zu kleineren Dingen überzugehen. Raus gekommen ist diese Tasche.


Wurde nach dieser Anleitung genäht. Geht schön einfach, das Schlimmste ist die Fummelarbeit an den Henkeln. 
In der Stoffkiste fand ich auch noch Stoff, der farblich an Softeis meets Frühling erinnert: Pastell³! Irgendwie gefällt er mir super gut nur fehlt noch das passende Wetter um den Beutel auszuführen. Nun ja. Hab ja die Hoffnung auf Frühling noch nicht ganz begraben.

Vielleicht wage ich mich heute an etwas Neues, mal sehen. 

Habt ein wunderbares Wochenende!

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 27. Februar 2013

Koma

Seit 3 Tagen habe ich Ferien. 3 Tage lang konnte ich machen was ich wollte (nicht all zuviel) und nun vollkommen ausgeruht sein und vor Energie strotzen. Denkste! Denn seit 3 Tagen liege ich eher im Koma, als ich wach bin.
Montag ging es noch, Herr Sonne suchte mich Heim und half mir bei einer doofen Aufgabe. Nebenbei hielt er mich mit super schlauen Kommentaren und seinen Albernheiten wach. Aber seit gestern ... jegliche Zeitgefühl ist abhanden gekommen und ich bin nur müde müde müde. 
Erklären kann ich es mir nicht. Ich müsste fit sein, fühle mich aber wie als hätte mich Winterschlaf und Frühjahrsmüdigkeit zusammen erwischt.
Im Fernsehen ist ja auch immerzu seit dem finstersten Winter seit Erfindung der Winter die Rede. Die "Experten" meinen, man soll raus gehen, frische Luft tanken, Sport machen. Jub, is klar. Draußen: maximal 2°C, alles voller Schneematsch, zum Teil Niesel. Der einzige Weg, der wohl ohne Probleme zu begehen wäre, führt an der Bundesstraße entlang. Tolles Frischluft- und Naturerlebnis. Da kann ich genauso gut drin bleiben, Kurse im OnlineFitnessstudio machen oder mit die Sonne Teneriffas auf der Gymnastik-DVD anschauen. Kann ja zwecks Frischluft das Fenster kippen.
Oh man!
Mein Plan ist nun, in den nächsten Tagen eine kleine Frühlingsoffensive zu starten, um nun endlich mal in die Puschen zu kommen. Wie auch immer die aussehen mag ... ich bin gespannt!

So long,
Paula Sonne

Montag, 31. Dezember 2012

2012

In den letzten Tagen habe ich mir diverse Gedanken um dieses Jahr gemacht, so wie jedes Jahr. Und ich habe ein Wort gefunden, mit dem sich 2012 perfekt beschreiben lässt: Unspektakulär.
Klingt vielleicht komisch, aber es ist einfach nichts bewegendes passiert. In den letzten Jahren bereiste ich viel die Welt, machte meinen Abschluss als Bachelor, begann meinen Master. Und jetzt? Nix! Viel hängt dies auch mit meinem Studium zusammen, denn dieses ist einfach nur grausam. Stupide und ohne einen Zuwachs von Wissen. Für mich einfach unbefriedigend, da ich gerne was lernen möchte. Ging aber nicht, stattdessen wurde gewohnt gecaded und gephotoshop. Dazu war es noch extrem anstrengend, an ein Leben neben den Projekten war nicht zu denken. Ferien hatte ich zwar auch mal, doch verbrachte ich die mit allerlei kleinen Tätigkeiten: Backen, Schreiben, noch mehr backen, Gärten gestalten. 
Mit das einzige Hightlight war der Urlaub in einem Ort der so hieß wie eine Tragetasche. Uckermark, du Perle Brandenburgs! Ansonsten fallen mir noch nur die Nacht der Museen in Berlin sowie ein Besuch im Kloster Altzella ein. Hach. 
So. Das wars dann auch schon irgendwie.

Irgendwie hoffe ich ja, das 2013 besser wird. Oder das einfach mehr los ist. Und ich dieses blöde Studium auch mal links liegen lassen. Strebsamkeit und Ehrgeiz ist angenehm, leider aber auch auslaugend und langweilig.
Und mir ist bewusst, das 2013 einige Veränderungen auf mich zukommen werden. Ich werde meine Master-Arbeit schreiben und dann stehe ich vor der großen Frage "wie weiter?". Ich habe keine Ahnung. Aber bin gespannt.
    


Da ich aktuell sehr genervt bin von den "guten Rutsch"-Wünschen die einem überall entgegen schlagen sag ich nur: Habt einen schönen Abend und wir lesen uns hoffentlich bald wieder! (:

So long,
Paula Sonne

















Donnerstag, 27. Dezember 2012

Da ist der Wurm drin!

Was für ein Tag! Alles begann noch ganz harmlos. Aufgestanden, losgearbeitet. Erste SMS: Meine Freundin schreibt mir, dass sie krank ist. Und dabei wollten wir heute Abend zum Kraftklubkonzert gehen. Zack, hatte sich das erledigt. Stimmung im Eimer, obwohl ja niemand was dafür konnte. Wenig später die nächste SMS: das alte Autochen meiner Freundin ruht nun im Autohimmel. An einem Motorschaden ist es gestorben. Und dann sitze ich da, schreibe meinen Text für die FH auf dem Tablet, switche zwischen den Apps, flupps, ist mein Text weg. Grrrr!
 Der Nachmittag wurde etwas besser, allerdings nicht viel. Ich suchte eine Tasche für das Tablet, fand aber nix. Überraschung Überraschung.
 Und jetzt werde ich mir die Decke bis zu den Ohren ziehen und meinen Liebesroman weiterlesen. Da kann mir wenigstens nichts mehr passieren. Sicher ist sicher.

 So long,
 Paula Sonne
















Samstag, 1. Dezember 2012

Gefühlsduselei

Es ist Dezember, die gesamte gute Volkskunst wird vom Boden geholt und aufgebaut. Räucherkerzchenduft inklusive. Aber mir ist nicht nach Weihnachten, schon seit längerem nicht. Denn mein Herz ist durcheinander und alles rauscht an mir vorbei, während ich mir Gedanken mache. Tägliche arbeite ich meine FH-Sachen ab, fokussiere mich darauf, damit ich nicht hinterherhänge und in Verzug komme. Habe ich fünf freie Minuten, schlägt mein Herz wieder Purzelbäume und alles gerät durcheinander.
Ich glaube es fällt mir schwer, mich auf etwas Neues einzulassen. Und mir fehlt der Mut. Wo ich beruflich immer gern voraus gehe und alle mitreiße, stehe ich privat hinter einer Ecke und traue mich nicht hervor. Könnte ja was passieren, lieber mal vorsichtig sein! Seit längerem versuche ich mir selber gut zuzusprechen und die Angst zu nehmen. Hat jetzt eher mal nichts gebracht. Meine Zweifel wachsen und ich kann sie nicht zerstreuen. Aber ich habe ein Mittel, das immer hilft: Zeit. Ist absolut ätzend, schmerzt, aber hilft garantiert. Und so werde ich auch diesmal wieder abwarten. Kommt Zeit, kommt Rat, und so.
Auf die nächsten Tage voller Gefühlsduselei und schnulziger Musik!


So long,
Paula Sonne

Sonntag, 25. November 2012

Freiheit & TK Maxx

Gestern verlebte ich meinen ersten Tag "in Freiheit". Und es war wunderbar. Alles begann mit einem schönen langen Spaziergang (mit Pferd!) und endete bei TK Maxx und kleinem Mädelsabend. Nervend dabei ist nur meine ewige Erkältung, die einfach nicht verschwinden will. Literweise Husten- und Bronichaltee (Danke an die Spenderin! ♥) und Ziwebel-Kandis-Mix scheinen zwar langsam anzuschlagen, dafür leuchtet nun meine Nase im vorweihnachtlichem Rot. Ganz ganz toll.
Meine neu gewonnene Freizeit verbrachte ich gestern auch kurz in der Stadt. Ich hatte Lust auf Bummeln, also nahm ich mir die Zeit. Eigentlich suchte ich nach Kleinigkeiten für einen selbstgebastelten Adventskalender und ein Notizbuch. Eigentlich. Am Ende strandete ich im TK Maxx und fand dort mal wieder ganz anderes. Zum Beispiel unglaublich schöne Kleidungsstücke, die nur niemand groß sehen wird, da mans nunmal drunter trägt. Oder kubikmeterweise Notizbücher, bei denen ich mich einfach nicht entscheiden konnte, welches ich den nun nehmen sollte. Am Ende konnte ich mich doch zu etwas durchringen:


Oberes ist ein einfaches Notizbuch mit schönen türkisen Linien und ein paar floralen Elementen drin. Es wird mir als Tagebuch für einen besonderen Menschen dienen. 
Das untere ist ein kleiner Filofax und aus dem neuen System "Flex". Generell bin ich ja große Freundin von Filofax, da ich die hochwertigen Produkte sehr schätze und es klasse finde das es so viele verschiedene Einlagen gibt. Einen richtigen Terminplaner besitze ich auch, allerdings bin ich aus diesem "herausgewachsen" und suche gerade etwas neues passendes. Aber egal, zurück zum Flex! Dieser ist äußerst handlich und hat noch mehr praktisches innen drin: Platz zum Schreiben! Ich gehöre ja zu den Menschen, die mal eben vergessen zu atmen, würd ichs mir nicht irgendwo notieren. Und da kommt mir das gerade Recht: In der Hülle steckt ein Notizbuch und ein "jot pad", aus dem man Zettelchen rausreißen kann. Man kann alles nachkaufen und immer wieder neu einlegen. 


Ohohoho, ich liebe das System! ♥ Ich glaube das kleine Monster und ich werden in nächster Zeit dicke dicke Freunde. 
Den restlichen gestrigen Abend verbrachte ich mit meiner Freundin auf dem Sofa, bei Pizza, Schokolade und einem Til-Schweiger-Film. Schön wars!
 
Den restlichen Sonntag werde ich wohl damit verbringen mich auszukurieren und heut Abend zum Tatort-Abend schlendern.
Habt ein schönes restliches Wochenende!

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 30. Oktober 2012

Vorbereitungen

Das das am Wochenende das Wetter ätzend war, brauch ich nicht weiter zu erwähnen, denn jeder ist ja froh das der Schnee wieder verschwunden ist. Mein Studium mit seinen Eskapaden schlurft auch so vor sich hin und ist mittlerweile auch schon oft genug beschrieben wurden.
Lieber etwas besseres!
Halloween!
Ich gebs zu: Ich liebe es! Jedes Jahr feier ich. Manchmal mit Freunden, manchmal nur mit Familie. Dieses Jahr habe ich beschlossen, die Küche in meiner WG dafür zu versauen. Es wird wohl der letzte Herbst sein, bei dem wir alle so beieinander sind, da muss einfach Halloween hier gefeiert werden!
Die Vorbereitungen liefewn insgesamt schon länger, aber heute beschloss ich endlich ein bisschen zu basteln, mein Shirt fertig zu machen und den Kürbis zu schnitzen.


Da ich nicht unbedingt der Kostüm-Fetischist bin, muss ein einfaches Shirt reichen. Bisschen Blut drauf, fertig! (Ich bin gespannt, ob ich es jemals wieder sauber bekomme.)
Nachdem das fertig gestellt war, machte ich mich ans Schnitzen. Wirklich weit bin ich nicht gekommen:


Kürbis 1; Messer 0. 
Ups. Auch noch das Messer der Mitbewohnerin! Ich habs wieder zusammengesteckt und es scheint auch wieder ganz gut fest zu sein. Für Kürbisse scheinen die Dinger nicht gemacht zu sein ... 



Da ich aber noch etliche andere Messer fand, gab es kein Entkommen für den Kürbis. Ich mag ihn doch sehr und er ziert jetzt wunderbar meinen Balkon. Es wurde zwar schon bemängelt, "dass mir mehr zugetraut wurde" (pf!), aber okay. 
Hach, was freue ich mich auf morgen. Endlich wieder einmal eine Torte machen! Und Kochen! Und dekorieren! ... yay!

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 21. Oktober 2012

Foordporn

Was macht man an einem Sonntag, an dem man FH-technisch genügend zu tun hat und einem der Muskelkater im Körper steckt?
Richtig! Futtern!
Zum Mittag gab es Schnitzel! Und ich muss sagen, ich weiß nicht, wann ich das letzte mal in dieser WG Schnitzel aß ... Irgendwie immer zu aufwendig. Heute hat es jedenfalls super geschmeckt und konnte beim Serotonin-Tanken genommt werden:



Eigentlich wollte ich Rad fahren gehen, doch photoshoppte ich meine Aufgaben weiter und beschloss dann endlich mal die Bude flott zu machen. Auch der Balkon musste dran glauben und wurde aufgeräumt.


In der Ecke steht schon ein Kürbis für Halloween. Einer der größten Späße ist es, Grimassen zu schnitzen. Vor Jahren hatte ich von meinen Eltern noch Kürbise aus eigenem Anbau und konnte dann in Serienproduktion gehen. Dieses Jahr wird es wohl nur einer, maximal zwei ...
Zum Kaffee kam dann noch eine Freundin vorbeigeschnickt. Ich hatte New York Cheesecake gebacken (Rezept von hier!) und er war sooooo lecker. Ich liebe diese Art von Käsekuchen, da sie einfach auf der Zunge zergeht. Und es ist Frischkäse drin ... Mhh ... 


Tasse leer, Kuchen gefuttert!
In den letzten Stunden unternahm ich auch eine musikalische Reise in meine Jugend, was zu vielen "Ach ja" und "Stimmt, das gibts ja auch noch!"-Erlebnissen führte. Ich glaube ich könnte noch stundenlang Musik hören, werde mich wohl aber doch in den Sessel fallen lassen und relaxen. Morgen früh gehts weiter: Das Studium ruft ... 

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Winterschlaf

Kommt es mir nur so vor oder geht die Sonne jeden Tag eine halbe Stunde eher unter?!
Also ich steh ja auf Herbst und das ich-kuschel-mich-ein-Gefühl, aber heut war es noch nicht einmal 18:30 Uhr und ich knippste meine unzähligen Leuchten an. 
Auch als ich heut morgen das Haus verlies war es nicht gerade mollig warm: 3,1°C! Und das nach halb zehn! Da half nur eines: Meine neue Teddy-Jacke:


Sie ist sooo warm und kuschelig das man drin einziehen möchte. Uuuund sie hat Ohren! Ich persönlich finds herzallerliebst, allerdings sorgte das auch schon für viele verstörte Blicke ... 
Zu guter letzt noch ein Abend-Bild von den Dächern Erfurts.


Nun werde ich versuchen meine Augen weiter offen zu halten und noch ein bisschen was für mein Studium zu tun. Von nix wird nix!

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 7. Oktober 2012

Es geht schon wieder los ...

Es ist gerade einmal Anfang des Semesters aber ich verliere mich schon wieder ein wenig darin und kommt nicht wirklich zum bloggen. Meist fehlt mir konsequent die Zeit, dann habe ich einen freien Tag, wühle mich durch verschiedene Aufgaben oder lasse einfach mal die Seele baumeln. 
In den letzten Tagen war ich IKEA besuchen und habe meine Umgbung verschönert. Dann feierte noch eine meiner besten Freundinnen Geburtstag in den hinein und natürlich auch heraus gefeiert wurde.
Eigentlich wollte ich heute mehr bloggen, mit vielen Bildern und viel Liebe und so. Jetzt habe ich stadttdessen großartige Literatur für mein Studium gelesen und ein wenig Neo Paradiese geschaut. Am Abend will ich Tatort gucken gehen, doch bis dahin ist noch ein bisschen Zeit. Wahrscheinlich werde ich mich noch an der Sonne ergötzen und endlich meinen Drachen bauen. 
Habt ein schönes Wochenende!

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Unglückstage

Irgendwie weiß ich in den letzten Tagen zum Teil nicht wohin mit mir, da ich mich ein wenig vom Pech verfolgt fühle. Erst sorgt ein ungeöffneter Brief für viel Furore und am Ende auch hohe Kosten. Nun habe ich Stress mit der Bibliothek, der zum Glück großteils von einem Freund behoben wird, allerdings nicht ganz. Das Ergebnis sind wieder hohe Kosten und noch mehr Frust. 
Gestern kam dann die nächste Katastrophe hinzu: Mein Vater hatte einen Unfall, bei dem er als Autofahrer unschuldig war und auch unverletzt blieb, sieht man vom Schock ab. Die andere Partei liegt schwerverletzt im Krankenhaus. 
Es folgt eine Situation mit der man nicht umgehen kann und viel Papierkram, da unser Auto einen Totalschaden erlitten hat.
Mir ist das alles mittlerweile zu viel, ich habe das Gefühl diese ganzen kleinen und großen Katastrophen wachsen mir über den Kopf. Die ganze Zeit denke ich darüber nach, ob ich irgendwas vergessen haben könnte, was wieder nervt und womöglich Geld kostet. 
Ich versuche meine Zeit zu strukturieren, damit ich selbst einen roten Faden habe an dem ich mich festhalten kann. 
Schwierig.
Es kann nur besser werden!

So long,
Paula Sonne

Montag, 3. September 2012

Innerlich beschäftigt.

In mir grummelt es gewaltig. Dies schon länger, aber ich dachte immer "Das geht schon wieder weg.". Geht es aber nicht so wirklich. Meine ganzen Maßnahmen, die ich ergriffen habe, wirken nur mäßig, so das ich beschlossen habe mir alles von der Seele zu schreiben. Nicht hier, sondern seperat. Weil ich keine Lust auf so viel Chaos auf meinem geliebten, kleinen Blog habe. Lieber poste ich hier in Zukunft weiter über mein Leben. Und Bilder. Und Rezepte. Und alles!
Nun denn.
Frohes Schreiben!

So long,
Paula Sonne

Samstag, 1. September 2012

Wie jetzt?!

Verdammt, es ist schon wieder September!
Er muss sich angeschlichen haben, denn ich bemerkte ihn nicht. Oder vielleicht auch zu spät. 
Immer wenn es plötzlich septembert, herbstet es auch gleichzeitig. Die Bäume bekommen die ersten gelben Blattspitzen und man kann zuschauen wie die Welt sich verändert. Das einzig wunderbare ist, das ich diese Jahreszeit so unglaublich liebe. Oder eher: Es gibt nichts schöneres als einen goldenen Herbst nach einem knalligen, brennenden Sommer. Das Problem dieses Jahr ist, so wie auch schon letztes Jahr, dass der Sommer nicht mehr das ist, was er mal war. Keine heißen Tage, keine sengende Sonne, nichts. Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf, das der Herbst alles wieder herausreißen wird. Goldene Alleen, böiger Wind und eine dickere Jacke. Herrlich. ♥

Ach ja, heute bin ich mal Foodblogger:


Gesichtswurst! 
Hiermit bekenne ich mich dazu, Wurstesserin zu sein. In den meisten Lifestyleblogs scheint es ja ein wenig verpönt zu sein ungesunde Dinge zu mampfen (man denke an die Figur!). Mir egal. Was gibt es besseres als Frischkäse-Wurst-Brote?! 
Frohes Futtern!

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 7. August 2012

Plopp

Vor zwei Stunden machte es "plopp" und ich fiel in ein Müdigkeitsloch. In diesem sitze ich nun und fühle mich eigentlich ganz wohl. Es ist zwar noch nicht wirklich spät aber ich höre mein Bett schon deutlich rufen. Werde diesem Verlangen wohl auch zeitnah nachgehen, denn was gibt es schöneres als rumzuliegen und zu lesen? Na gut: Draußen rumliegen und lesen. Ist bei diesem großartigen Sommer aber aktuell nicht möglich.
Mein Vorstellungsgespräch heute lief äußerst positiv und wenn ich mich nicht gar so blöd anstelle, habe ich den Posten. Wäre mir sehr lieb. Aber erstmal abwarten und Probearbeiten. Kommt Zeit, kommen Entscheidungen!
Zur Feier des Tages bin ich heute wieder einmal den Locken mit dem Glätteisen zu Leibe gerückt. 200°C machen einfach alles platt. Dieses Ergebnis werde ich jetzt bis Donnerstag genießen, dann bin ich wieder Schaf. Und meine Oma erkennt mich wieder!
Frollein Sommer stattete ich heute auch noch einen Besuch ab. Es heißt ja immer so schön: "Mit verschiedenen Kuchen wollen wir das Frollein Sommer besuchen.". Oder so. Textsicherheit ist aufgrund von starker Müdigkeit nicht mehr gegeben. Die Backwaren sahen immerhin gut aus:


Donnerstag backe ich dann Regenbogen-Muffins und da freu ich mich jetzt schon drauf. Das wird buuuunt!
Aber jetzt nix bunt, jetzt Ruhe!
Plopp!

So long,
Paula Sonne

Samstag, 4. August 2012

Arbeit³

Nachdem ich gestern einer herzallerliebsten Geburtstagsfeier bewohnen durfte, fiel die Nacht leider etwas kürzer aus. Ausschlafen war nicht, denn Skizzenrolle und Tusche riefen. 
Ideen waren schnell gefunden, nur mein fehlendes zeichnerisches Talent fiel mir wieder einmal auf die Füße. Und meine Müdigkeit, die sich auch mit verdammt viel Koffein nicht vertreiben lies. Nun ja, geschafft wurde trotzdem etwas.


Gefühlte 20m Skizzenrolle wurden verzeichnet auf der Jagd nach dem perfekten Strich. Ich glaube, ich habe ihn gefunden! Nun muss ich es nur noch schaffen dies auch genau so rüberzubringen.
Das ist immer das größte Problem: In meinem Kopf ist der Garten fertig, ich kann hindurchschreiten und mir jedes Detail vorstellen. Aber: Wie erkläre ich das den anderen? Das ist immer meine größte Angst. Das ich nicht verdeutlichen kann was ich meine. Aaaaah ... 

Was andere einfach "Chaos" nennen würden, nenne ich meinen Arbeitsplatz:


So, nun wird los gehetzt, zum Termin. Abends wieder zurück, grillen. 
Und durch dieses ganze hin und her weiß ich, was ich morgen treibe: Mich in die waagerechte begeben und alle mir zur Verfügung stehenden Arme und Beine von mir strecken. Wird das ein Fest!

Bandmaß geschnappt und losgedüst!

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 2. August 2012

Abends

Ich fühle mich heute so ekelhaft erwachsen. Weil ich Dinge aus reiner Vernunft tue. Nicht in den Garten gehen, zum Beispiel. Dort würde ich alle 42cm über eine nackte Schnecke stolpern und meine Wut auf diese Molusken würde exorbitant werden, so dass ich doch wieder mit Schäufelchen losziehen würde und alle einsammeln. Sind ja manchmal nur mehrere Hundert.
Nein nein.
Heute bin ich mal spießig. 
Gebe mir die volle Dröhnung öffentlich rechtliches Fernsehen, sogar mit Tagesschau! Und danach ins Bett. Ferienmüde. 
Und diese kühle, nach-dem-Regen-Luft ist so unglaublich angenehm. Ob man diesen Geruch in Dosen einfangen kann? Ich benötige ihn für traurige Novembertage.

Da dies heute ein wortgewaltiger Post ist und es gerade keine Katzenbilder gibt, muss eben Musik herhalten:



Ich gebe es zu, das Lied läuft bei mir aktuell hoch und runter. Weil es verdammt glücklich macht. Und ich mich seit Ewigkeiten wieder als "ich" fühle. Unbestimmt von Dritten, frei, ruhig. 
Hallo, noch vorhandene Ferienwochen, ich freu mich auf Euch! ♥

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 25. Juli 2012

2012 - das Jahr der kurzen Haare

Oookay, jetzt verfasse ich schon Posts über Haare. Klingt irgendwie vollkommen übergeschnappt, zumal ich immer jemand war und bin, der zwar viel Wert auf einen gesunden Schopf legt, in Sachen Frisuren aber so begabt ist wie ein Nashorn beim Häkeln. 

Als Kind musste ich immer eine mehr oder weniger flotte Kurzhaarfrisur tragen, was mich ziemlich geprägt hat. In meiner frühen Jugend bekam ich den Wahn, meine Haare wachsen zu lassen. Diese hingen dann dann einfach nur hinab. Meine Locken hasste ich unglaublich, versuchte sie auszukämmen, was aber nie klappte. Spöttische Namen in dieser Zeit waren "Jesus", was das ganze doch ganz gut traf. Mit ca. 17 schnitt ich sie ab. Radikal. Sah auch gut aus.
Nur vor knappen 4 Jahren kam ich wieder auf die irre Idee sie wachsen zu lassen. Einfach mal sehen, wie es jetzt aussehen würde. Das Ergebnis war jetzt nicht so der Hammer:


Lang halt! Dies ist das letzte Foto von mir mit langen Haaren. Die Locken verflogen mit der Zeit und sie hingen wieder einfach nur herab. Tüdelü, nerv!
Es reichte mir mit den langen Haaren, sie mussten ab! Ich suchte mir einen neuen Friseur und fand auch den absoluten perfekten, wie sich im Nachhinein herausstellte. Die junge Dame kappte alles was zu viel war und freute sich unglaublich endlich mal so viele Haare abschneiden zu dürfen. 
Das Ergebnis:


Endlich wieder Locken, endlich wieder ich! Ich war soooo zufrieden damit. Es passte zu meiner Persönlichkeit, mir hingen keine Haare mehr im Reißverschluss, im Schal oder sonst wo. Ruhe! Allerdings taten Haare dies, was Haare nunmal so tun. Wachsen! Und so wurden sie länger ...


... und lockiger. Und immer noch länger, so das bald wieder eine "Es nervt mich"-Länge erreicht war. Der Entschluss, meinem neuen Lieblingsfriseur einen Besuch abzustatten war schnell gefasst. 
Vor dem Besuch waren die Haare wieder so lang geworden:


Zwischen zweiten Bild und dem sind gerade einmal 3,5 Monate vergangen! Hätte nie gedacht das es so schnell nachwächst. 
Da meine Friseuse und ich richtig Lust auf Kahlschlag hatten, wurde es wieder einmal kürzer. Und zu unser aller Überraschung auch glatt:


Glatt trage ich sie eigentlich nie. Von Natur aus habe ich wirre Locken, die ich auch gern lasse da sie meine Persönlichkeit widerspiegeln. Dieser Bob verlieh mir sofort etwas seriöses und eine unglaubliche Ernsthaftigkeit. Ich war überrascht, wie man nur mit der Entscheidung "Locken oder Glatt?" den Typ verändern kann.
Seit letzter Woche bin ich deep in love mit meiner neuen Frisur. Die Locken sind wieder da und wuseln mir im den Kopf. Aber alles genau zur richtigen Zeit: Bei den Temperaturen habe ich nun nix mehr haariges im Nacken. Herrlich!
Bis zum nächsten Friseurbesuch ....

So long,
Paula Sonne

P.S. Ich habe mich irre über den Kommentar gestern gefreut ... So, wie ich mich über jeden Kommentar freue!

Samstag, 14. Juli 2012

Nerv!

Oh man. Schon wieder so ein Motz-Eintrag. Aber der Frust muss weg und was gibts besseres als ihn einfach aufzuschreiben?
Es ist Semesterende, meine Motivation suche ich mittlerweile in allen Ecken und finde sie nicht. Die meisten Projekte sind abgegeben, nun muss nur noch eine Studienarbeit fertig gestellt werden und eine Englischprüfung mit Glanz und Gloria bestanden werden. In den letzten Tagen konnte ich mich gerade so noch ein wenig motivieren, fleißig Texte zu schreiben. Geht! Aber Englische Grammatik lernen - no way! Wenn ich all diese Regeln sehe, vergeht mir jegliche Lust an der Sprache. Und ich fühle mich einfach müde. 
Viele meiner Freundinnen sind in den letzten Tagen nach Hause verschwunden. Sie sind fertig und dürfen gehen. Ich sitz derweil weiter hier - sehr motivierend! Dann telefonierte ich mit meinen Eltern. Die stecken gerade im Urlaub, fahren Rad und schauen sich die Gegend an. Ich gebs zu: Es kam nicht nur latenter Neid auf.
Ich freue mich einfach nur so auf nächsten Mittwoch. Dann packe ich all meine 20.000 Dinge ein und fahre nach Hause. Mit Büchern und Blumen, mit allem. Und für die ersten Tage zu Hause habe ich mir schon wieder mehr als genug vorgenommen. Was freue ich mich einfach auf Tätigkeiten, die nichts mit diesem Studium zu tun haben. Yay!

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 13. Mai 2012

Dreiundzwanzigstes Lebensjahr

Oh man. Mit dem heutigen Tag endet mein 23. Lebensjahr. Ab morgen darf ich dann die Frage nach meinem Alter immer mit 24 beantworten und so recht weiß ich nicht, ob mir das gefällt. Eher: Es gefällt mir nicht. Weil ich meine Jugend liebe und das Alter scheue. 
Trotz alle dem wollte ich kurz zusammen fassen, was denn in diesem Jahr alles geschah. So als kleine Rückblende:
  • Ich schrieb meine Bachelor-Arbeit und darf mich seit dem "B.Eng."nennen. Klingt doch richtig nach was!
  • Ich war 27 Stunden wach, da ich die Chefin einer exorbitanten FH-Feier war. Dieses Erlebnis werde ich in den nächsten Wochen auch wieder genießen dürfen.
  • In den Ferien reiste ich als erstes nach Koblenz, zur BuGa, mit einem Teil meiner Freundinnen. Es war warm, anstrengend aber irre schön.
  • Ich reiste nach Bielefeld, zu einer guten Freundin. Dort besuchte ich den Serengeti Park und streichelte eine Giraffe, die ihr ins Auto sabberte. Es war unglaublich amüsant und bei dem Gedanken an das Tier muss ich sofort wieder lachen.
  • Ich fuhr nach Hamburg, zum Dockville Festival. Das ging im Regen unter und seitdem besitzt mein Vater neue Gummistiefel, da die alten dort geklaut wurden.
  • In Berlin war ich auch, letzten Spätsommer, zur langen Nacht der Museen. Es war heiß und recht anstrengend, aber wunderschön.
  •  Mit zwei meiner Brüder und meinem Vater fuhr ich in den Harz um auf den Brocken zu steigen. Es war Herbst, es war windig, es war anstrengend. Aber wenn ich mich daran erinnere, überkommt mich ein Stolz, das geschafft zu haben.
  • In den letzten warmen Tagen meiner Ferien fuhr ich mit zwei meiner Damen auf die Ettersburg, zum Workshop. Dort arbeiteten wir viel zu viel, aßen noch mehr und vergeudeten die schönen Tage.
  • Kurz vor Beginn des neuen Semesters besuchte ich meine beste Freundin im Ruhrpott. Es waren schöne Tage vor Beginn der stressigen Zeit.
  • Während des Semesters arbeitete ich viel, wohnte am Wochenende auf Herrn Sonnes Sofa und war dauerplatt. 
  • Um Weihnachten herum war ich permanent Essen und überall war Trubel und zu viele Leute. Das führte dazu, dass ich SIlvester alleine mit meinem Bruder verbrachte. Es war ein stilles, aber wunderschönes Silvester. Dieses Jahr wieder!
  • Die ersten Monate dieses Jahres arbeitete ich Belege und Projekte ab. Und freute mich auf die Ferien!
  • In den Ferien angekommen, fuhr ich nach Ulm, einen weiteren Freund besuchen. Ich erwischte die ersten, richtig warmen Märztage und ergötze mich an der oberschwäbischen Barockstraße.
  • Die restlichen Ferien vergeudete ich mit sinnlosen Dingen, arbeitete an meinem Ehrenamt oder war beim Eishockey.
  • Eishockey überhaupt: im Winterhalbjahr war ich bei ca 20 Spielen und arbeitete dann noch an der Abschlußfeier mit, was sehr amüsant war!
  • In diesem Semester herrscht wieder nur Chaos. Alle sind überarbeitet, permanent fällt die Frage "Wie solln wir das nur schaffen?".
  • Ein Lichtblick dieses Semester war eine Exkursion nach Neuzelle. Es war wie Klassenfahrt und mal ein wenig Abwechslung.
  • In der letzten Zeit verbringe ich meine Wochenenden meist auf  Tour: Dresden, kurz zu Hause, viel Erfurt. Irgendwas ist immer los!
  • Großartig waren auch meine Lieblingsmitbewohnerin, mit der ich letzten Sommer unser grünes Wohnzimmer aka Balkonien bewohnte und nun wieder herstelle. Und meine Horde Damen, mit denen ich unglaublich viel Blödsinn anstellen kann. Ich bin einfach unglaublich glücklich, diese Personen um mich zu haben.
Wenn ich mir diese Liste so anschaue, war mein letztes Jahr doch nicht sooo langweilig. Und ich glaube, das nächste wird es auch nicht werden. Trotz fortschreitenden Alters!
Ansonsten bin ich gerade dabei, mir ein neues Pseudonym/ Blognamen für einen Tumblr-Blog zu überlegen. Leider fällt mir diesbezüglich noch nix ein, ich hoffe aber bald etwas zu finden und dann endlich wieder einmal mehr als einmal im Monat zu bloggen.

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 11. März 2012

17 Tage

So uuunglaublich lang habe ich nichts von mir hören lassen. Aus dem einfachen Grund, dass ich zwar schon öfters denke "Das kannste mal bloggen!", aber dann vor meiner Tastatur sitze und eine lebende Schreibblockade bin. In solchen Momenten finde ich mein Leben unglaublich öde und finde scheinbar nichts, über was es sich zu berichten lohnt. 
Nun ja. In letzter Zeit ist dann doch ein bisschen was passiert, was jetzt in einer knackigen Foto-Story abgearbeitet wird. Bilder yey!


Vor zwei Wochen trat ich meine Reise ins Schwabenland an. Dort besuchte ich einen Freund und binnen von fünf Tagen wurde jedes Ziel in der näheren Umgebung abgegrast.
So bestiegen wir bei bestem Wetter das Ulmer Münster. Bis gaaaanz nach oben sind es 768 Stufen. Siebenhundertachtundsechszig!!! Für meine müden und alten Knochen eine ganz schöne Strapaze! Aber immerhin konnte man von gaaanz oben ...


... nach gaaaanz unten sehen! Anstrengender als der Aufstieg war allerdings der Abstieg. Am Ende stand ich mit schlotternden Knien vorm Münster und war froh wieder unten zu sein!


Bei bestem Wetter wurde auch jede Kirche der Oberschwäbischen Barockstraße bestaunt, die gefunden werden konnte. Und das waren einige! Innen waren sie wahnsinnig schön ausgekleidet und strahlten in den pastelligsten Pastellfarben der Welt!


Schafe wurden auch gezählt. Und kleine Lämmer! ♥


Zur Stärkung gabs am letzten Abend ein Riesenschnitzel! Oder zumindest die Hälfte. Der Rest durfte mit nach Hause fahren und wurde hier verputzt!


Letzten Sonntag besuchte ich eine Kamelie in der Nähe. Diese blühen immer um diese Zeit und sind die reinsten Diven der Pflanzenwelt. In der Haltung absolut nicht zu empfehlen, sehen aber sehr hübsch aus!


In den letzten Tagen erhielt ich ein neues Schaf für meine Sammlung. Ein echtes schottisches, was mir ein Freund aus seinem Urlaub mitbrachte. Danke!


Herr Sonne schenkte mir zum Frauentag ein paar Gerberas. Fünf Stück in fünf Farben und eine sieht schöner als die andere aus. Hach. ♥


Diese Woche saß ich viel herum, chillte ein wenig, ärgerte mich über eines meiner Ehrenämter und began ein Neues. Diesbezüglich kommt vielleicht noch einmal ein Extra-Eintrag, da das doch stark mein Leben prägt und ich gern wieder ein wenig mehr Schreiben würde.

So long,
Paula Sonne