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Mittwoch, 20. März 2013

Semesteranfang

Dieses Semester ist gerade drei Tage alt, ich bin fünf Tage aus dem Urlaub zurück. Und trotzdem bin ich schon wieder bis in die kleine Zehe genervt. 
Das letzte Semester hat begonnen, vier Wochen Projekt, dann Masterarbeit und ich bin fertig und werde auf die Menschheit losgelassen. Nur muss ich vorher nur das letzte Projekt durchstehen. Grr. Die Aufgabenstellung - ätzend, heute Exkursion - wenig aufschlussreich. Bei leichtem Wind und frühlingshaften 0°C stehen wir im Matsch und der Prof erläutert uns eine Menge, nur nicht zu dem, was wir machen sollen. Ich kenne mich jetzt bestens mit der Gartenstadt in besuchter Ortschaft aus, vom Kerngebiet habe ich aber keine Ahnung.
Alles wie immer, nur das der Stress rapide zunehmen wird und ich gern anfangen würde. Am 12.04. ist Abgabe und ich habe von Nichts eine Ahnung. Keine Grundlagen, keine große Literatur. Aaaah ... Wieder einmal Zeit schreiend im Kreis zu rennen.
Statt dies zu tun sind meine Freundin heute in ein altes Haus eingestiegen. Wollten mal schauen was man so findet ... Schrullige Tapeten, Waschbecken die vor 60 Jahren modern waren und jede Menge Glasscherben. Das normale Interieur eines verlassenen Hauses.


Bunte Glasfenster gab es auch. Und jede Menge Dreck.

Nich meckern, anpacken! Morgen gehts los ... irgendwie.

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 29. Januar 2013

Einhörner FTW

Huch, in den letzten Tagen mal richtig was geschafft. Also so richtig richtig. Richtiger gehts kaum.
Und dann fand ich da noch dieses Video, was mich entzückte und welches hier auch einen Ehrenplatz bekommen soll:


Ansonsten passiert .... nix. Könnte durch diesen Blog Ruthenisches Salzkraut rollen, es würde es tun. 
Mein Leben besteht aktuell aus CAD, Photoshop, Drum'n'Bass bei Spotify, permanenten Mail-Korrespondenzen zu Mitstreitern, Tiefkühlgemüse und Schwarzem Tee mit Zitrone. Alles in allem: Sehr unspektakulär. 
Ich glaub morgen mach ich mal richtig einen drauf und stell den Wecker auf 7:30. Viva la Revolution!

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 22. November 2012

Letzte Tage

Durch mein famoses Studium und meine noch tolleren Arbeiten komme ich mit der Zeit immerzu durcheinander und leider leidet auch mein Blog darunter. Seit ewig will ich schreiben, habe nie Zeit, nie Gelegenheit. Nun ist kurz vor Abgabe, viel ist fertig, manches muss noch zusammengepuzzlet werden. Alles wird gut. Denke ich mal ...
In den letzten Tagen saß ich immerzu an derartigen Dingen:


Ansichten. Gebastelt mit Sketchup, Photoshop und ein bisschen Liebe. Letzteres aber wirklich nur wenig, da mir irgendwann die Muse flöten ging. Aber ist immerhin noch annehmbar geworden. Ich konnte mit oben genannten Programmen nie wirklich umgehen und habe mir alles jetzt im Crashkurs selbst bei gebracht. Und muss noch viiiel viiiel lernen.
Wenn ich nicht gerade auf meinen Bildschirm starre, lese ich aus meiner Teetasse:


Da zaubert der Kandis und die Sonne ungewöhnliche Muster. Ob mir jemand daraus meine Zukunft voraus sagen kann ... ?

Schnell noch ein paar Worte zu letztem Freitag. Da beschlossen meine Eltern, mal einen Ausflug zu machen. Die Sonne schien, es war nicht allzu kalt, also losgedüst.
Leider sah es auf dem Berg dann anders aus:


Deutlich unter 0°C, eisiger Sturm und eine Sicht von 50m. So gefroren hab ich dieses Jahr noch nicht. Das widerwärtige Wetter hatte aber auch seine schönen Seiten, wie es sich in bizarren Reifformationen zeigte.




Ich war so froh, als es im Auto wieder windstill war ... brr! 
Auf das es demnächst nicht so eklig wird wie auf den oberen Bildern!

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 11. November 2012

Danke CAD & Sketchup

Den ganzen Tag vor meinen 24" zu hängen und stupide irgendwelchen Krempel zu zeichnen, hinterlässt bleibende Schäden.
In meinem Kopf sieht es ziemlich genau so aus:


Genug für heute!

So long,
Paula Sonne

Samstag, 10. November 2012

Arbeit³

Nachdem ich gefühlt die halbe Woche mit warten verbrachte, könnte ich nun drei Tage am Stück durcharbeiten. 
Will ich aber nicht! Klar gibt es viel zu tun, aber irgendwann ist Schluss. Wenn meine Augen schmerzen und ich einen Kopf im Krampf bekomme, weil ich immerzu an Böschungen und deren Verlauf denken muss, ist Feierabend. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Morgen früh geht es weiter. Wahrscheinlich nicht frohen Mutes, aber immerhin weiter.
Besser als nix, ne? 
Bis dahin wird Film geschaut und sich erholt. 

Ach ja, gutes Wetter heute:


So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 8. November 2012

Ätz.

Ich gebs zu: Gruppenarbeiten, die mehr als zwei Personen beinhalten, nerven mich exorbitant. Man hat mehr Leute mit denen man sich absprechen muss (und dafür muss erstmal ein Termin gefunden werden) und man versucht es immerzu allen Recht zu machen, beziehungsweise: Alle müssen ein gemeinsames Endziel finden, auf das es sich hinzuarbeiten lohnt.
Nun stecke ich mitten in einer Arbeit, die studiengangübergreifend ist, was die Sache nicht besser macht. Mit einer Partnerin arbeite ich öfters zusammen, wir haben mittlerweile unsere Art gefunden, den Kram zu bewältigen und es läuft. Wir verstehen uns, zicken uns mal an aber am Ende kommt immer eine gute Note bei rum. Nun gibt es zum ersten mal eine junge Dame im Bunde, mit der ich nie zusammenarbeitete. Und irgendwie werde ich mit ihr nicht warm. Es ist okay, wir machen das zusammen, aber im großen und ganzen bin ich genervt. Es hat nicht nur mit ihr zu tun, sondern auch mit der Situation. Mir geht alles zu langsam, es sind mir zu viele Meinungen und generell zehrt diese Aufgabe an mir.
Ätz. 
So habe ich den halben Tag damit verbracht, zu warten. Oder eher: Ich suchte mir Aufgaben. Klingt wahrscheinlich ziemlich dämlich, da ich eigentlich auch noch genug für andere Fächer zu tun habe, aber es fällt mir schwer mich auf etwas anderes zu konzentrieren. Es könnte ja sein das ich jeden Moment die wichtige Datei bekomme und endlich loslegen kann.
Sieht aber schlecht aus.
Mhpf.
Zur Stimmungsaufhellung wenigstens ein gutes Bild:


Nun denn. Ich hoffe morgen endlich mit meiner Arbeit anfangen zu können. Damit ich nicht noch weiter ins genervt-sein abrutsche.

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 24. Oktober 2012

360 Stunden

Manchmal fragt man sich, ob sich Dezenten überhaupt irgendwas denken. Oder ob genrell mal jemand beim Bachelor-Master-System nachgedacht hat, als er es erfand.
Dank diesem dürfen wir dieses Semester 12 Creditpoints (also 360 Stunden) in 6 Wochen abarbeiten. Geht nicht? Geht doch!
Da siehts dann auch mal so aus:


Früh aufstehen. An den Schreibtisch setzen. Kurz zum Seminar. 4 Stunden später wieder komm. Fix was zu Futtern einwerfen. Weitermachen. Wieder was Futtern weils mittlerweile 18:00 Uhr ist. Weitermachen. 
Am Abend dauert es nicht lang und ich ziehe die Notbremse. 12 Stunden FH am Tag - das reicht! Bzw: Das muss reichen. 
Ich habe durchaus Verständnis dafür, das wir auch mal Stress abbekommen sollen, aber ich finde es unmöglich, dass die Abgabe in  3 Wochen ist und bisher keine Aufgabenstellung existiert. Und das aktuell 80% meiner Lebensqualität dafür draufgeht, abends im Bett zu liegen und darüber nachzudenken und früh aufzuwachen und wieder darüber nachzudenken.
Das "Beruhigende": das Semester hat noch ca 10 Wochen.
Kann ja heiter werden.
Morgen gehts zum Konzert. Freitag Heim. Nächsten Mittwoch Halloween-Party. Ich brauch Normalität.

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 16. Oktober 2012

Wandern & Zeitsprung

Gibt es eigentlich einen schöneren Einstieg in eine Wanderung als erstmal im Modder zu landen? ... Wahrscheinlich! 
Leider blieb mir der Matsch nicht erspart: Der Forst hatte ein bisschen im Wald gespielt und so sah es dann auch aus.



Schlamm³! Da half nur Hose hochkrempeln und schauen das man sich nicht noch hinpackt. An dieser Stelle: Danke Sachsenforst für dieses schöne Erlebnis!

Zum Glück fanden wir den Weg aus dem Wald und es erwarteten uns Sonne und Herbst. So unglaublich schön:



Auch diese nicht gerade stillen, dafür aber umso flauschigeren Tierchen traf ich unterwegs an:


Schafe fetzen! Irgendwann habe ich meine eigene kleine Herde ... 
Zu erst schie die Wanderung eher kleiner zu werden, doch am Ende meinte meine App, es wären 14,9km. Meinen Blasen nach zu urteilen, wird das wohl auch ungefähr richtig sein.

Seit Sonntag residiere ich wieder in der Landeshauptstadt und frage mich gerade, was ich eigentlich alles gemacht habe. Äääähm. Exkursion, Sport, Plenum, Arbeitsgruppe, Kochen. Und das wars schon. 
Ich glaube, ich muss mich wieder mehr dazu trimmen zeitiger aufzustehen und mehr zu schaffen. Es gelingt mir zwar mich 7:30 aus dem Bett zu bewegen, nur habe ich nicht gerade das Gefühl kurz darauf viel zu leisten. Da geht noch was!
In der Tiefe meines Herzens fühle ich mich ja doch so:


Ich werde nun mit 15 Jahre alter Musik den Abend ausklingen lassen. Und morgen früh eher aufstehen!

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 9. Oktober 2012

Exkursion

Heute begab ich mich mit meinem Studiengang auf Exkursion. In aller Frühe brachen wir auf um nach Saalfeld zu düsen. Dort wartete das "Haus Bergfried", was ehemals einem Inhaber einer Schokoladen-Fabrik gehörte.
Von außen stellte sich das gute Stück in tristem Grau dar, was aber durchaus gewollt ist. Die 80 Jahre, die es auf dem Buckel hat, darf man ruhig sehen.


 Die Nordseite von Haus Bergfried.


Man hatte sooo eine schöne Aussicht!


Innen gings mit den pompösen Dingen weiter. Wie einer Leuchte, komplett aus Marmor! Das Haus wurde in den 1920-ern gebaut und war damals auf dem neusten Stand. Es gab sogar eine Massage-Dusche und ein zentrales Uhren-System, so das alle Uhren im Haus gleich gingen!


Für viele von uns das Highlight im Haus: Das Schwimmbad! Es ist riiiiesig und hat kleine goldene Fliesen auf dem Boden. So etwas irres habe ich noch nie gesehen!
Allerdings interessierten wir uns mehr für den Garten und machten den auch noch unsicher. Die öden Bilder erspare ich mal, da diese meist nur für mich interessant sind und der Fremde meine Euphorie für Bäume kaum teilt ... 


Dafür färbte sich der Wein röter als rot, was hervorragend zum grau des Hauses passte.


Auch so merkte man das es herbstet. Bunte Blätter! Überall! Es war einfach herrlich.


Und da eine Farbschattierung nicht reicht, gabs gleich ein paar mehr!


Zum Schluss noch ein Bild vom ehemaligen Golfplatz der Villa. Dieser existiert schon lang nicht mehr, aber die leicht geformte Landschaft ist erhalten geblieben. Kitsch!
Insgesamt war es ein schöner, aber anstrengender Ausflug. Jetzt bin ich doch ziiiemlich kaputt und freue mich aufs ausspannen!

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 2. Oktober 2012

Uff ...

Dieses Semester ist gerade einmal zwei Tage alt. Und ich will ja jetzt nicht schon wieder nörgeln das mich dieser Master nicht gerade beglückt, aber ja doch, so ist es. 
Kommt man zur ersten Stunde in die Fakultät, erfährt man, das man gleich mal eine Stunde länger bleiben darf und das jetzt immer so ist. Das reicht natürlich nicht, auch soll das Projekt in 4-6 Wochen abgearbeitet werden. Allerdings ist es das größte Modul seit langem und von der Menge der Punkte sind es 360 Arbeitsstunden. Und das in ca. 5 Wochen. Macht 72 Stunden pro Woche. NUR das Fach. Hab ja auch noch anderes zu tun ... 
Nach dieser Ansage war die Stimmung beim gesamten Kurs im Keller und jeder war nach einer Stunde FH vollkommen frustriert.
Danke dafür.
Heute ging es gechillter weiter, was unsere Laune deutlich verbesserte.
Ich im speziellen stehe leider noch vor dem Problem den Staub der Ferien beseitigen zu müssen. Mittlerweile wurde viel geschafft aber ein Teil muss noch erledigt werden. Wahrscheinlich werde ich jetzt noch ein bisschen schrubben, denn morgen Vormittag geht es auf kleine Privatexkursion. Das 5-Wochen-Projekt ruft ... 
Nach dem gestrigen Frust gönnten wir uns noch ein wenig Torte:


Spice Girls in den Player und den Lappen geschwungen!

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 30. August 2012

Plattfuß II

Obwohl meine Laune nicht die beste war, zog ich heute wieder los: Die restlichen Poster wollten angeklebt werden. Da ich am Montag öfter auf Ablehnung stieß, was ziemlich depremierte, ging ich davon aus, dass es heute nicht besser laufen würde. Aber die ersten paar angelaufenen Lokalitäten nahmen mir alle meine Poster ab! Im weiteren Verlauf der Tour traf ich auf unglaublich nette Leute: Den jungen Herrn aus dem "Radschuppen" der gleich rief "Cool! Her damit!" und dem ich dann noch ein paar Stories vom Eishockey erzählen musste. Den vollkommen zugehackten Gestalten in einem Tattoo-Studio namens "Irrenanstalt", die bei meiner Ankündigung nächsten Monat wieder zu kommen die Hand an die Stirn legten und im Chor sagten "Ai ai, Käptain!". Oder der Koch von der "SuppKultur" der mir gleich ein paar Geschichten von seinem Senioren-Fußball erzählte.
Nach vier Stunden durch die Gegend laufen, Geschichten erfahren und Geschichten erzählen hatte ich wieder einmal ziemlich platte Füße, dafür heiterten mich diese bunt gemischten Persönlichkeiten auf.
Wie schön. ♥
Die restliche Zeit des Tages müllte ich meinen Schreibtisch ab. Endlich ist der leer und meine Gedanken können wieder klar werden. (Komisch: Bei verdrecktem Schreibtisch kann ich nicht entwerfen - als hätte die Unordnung auf meinem Tisch etwas mit dem Chaos im Kopf zu tun)
Bei dieser ruhigen Tätigkeit hielt mich immerhin fluffige Musik bei Laune. Wie dieses Stück:


Hach.
Ich bin seelig.

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 1. August 2012

Das artet in Arbeit aus!

Letzten Sonntag besuchte ich ein schniekes Häuschen mit kleinem Garten. Wahnsinniger Weise hatten sich die Besitzer, die Freunde meines Bruders sind, noch ein benachbertes Grundstück gekauft. Dieses kleine Stück Land war zwar nur 900m² groß, doch es ist erstaunlich was auf so wenig Platz alles wachsen kann: Mehrere XXL-Rhododendren, 6 Apfelbäume, XXXL-Wachholder, ein Walnuss-Baum, noch mehr Stauden, noch mehr Bäume. Rasen? Wiese? Kein Platz!
Der Vorbesitzer musste es aus Altersgründen aufgeben und so wie es dort aussieht hätte er es vor 20 Jahren schon abgeben sollen. Alles verwildert, unglaublich charmante Lampen aus den Siebzigern nicht nicht mal mehr als "retro" durchgehen würden. Anders gesagt: Eine etwas andere Herausforderung für jemanden der "Landschaftsarchitektur" auf seinem Studentenausweis stehen hat. 
An sich wollten die neuen Herrscher der Wildnis nur einen Rat: Wo ist zu beginnen? Was wird empfohlen? ... Einfach Dinge, für die ich einen Blick entwickelt habe. Aber jetzt liegt die Sache etwas anders und dieses Projekt artet fast in Arbeit aus! Aktuell ersteigere ich mir ein 30m-Bandmaß auf ebay. 
Oh man. Am Wochenende geht es wieder auf in den Kampf: Mit einem Haufen Büchern (zur Ansicht für die Planlosen), einem riesigen Fragebogen (zur Klärung eeetlicher Fragen) und neuem Bandmaß. Ich glaube ich sollte direkt noch eine Säge mitbringen ... 
Nun ja. Allerdings kann ich mir auch schlechtere Wochenenden vorstellen, da die Dame des Hauses das freundlichste Wesen ist was ich in diesem Leben kennenlernen durfte und ihr Kuchen einfach ein Traum ist.
Nun denn. Ein Plan muss her!

So long,
Paula Sonne

P.S. Wenigstens ist einer noch tiefenentspannd:

Sonntag, 22. April 2012

Vor und nach der Exkursion

Kann mir mal bitte jemand sagen wohin die Zeit dauernd verschwinder?! Das Gefühl, dass die Zeit in mir nicht bekannte Sphären entweicht verdichtet sich immer mehr, aber nun ja, wahrscheinlich sollte ich mich damit arrangieren. Hilft ja alles nix, ne?
Die Woche ging es von Dienstag bis Freitag auf Exkursion. Seltsamerweise war es ausgeprochen amüsant. Eine Mischung aus verdammt viel zu tun, Urlaub und Klassenfahrt machte sich breit. Am Tag wurde viel geschuftet und am letzten Abend wagte ich mich mit meiner Kamera noch einmal nach draußen, allerdings nur um Blödsinn zu veranstalten. Zum Beispiel lustige Lichtbilder zu produzieren:


Die Exkursion ging in ein kleines Dorf nahe der polnischen Grenze. Dort ist nicht viel los, es gibt ein wunderbares Kloster, was für uns den Zentrum darstellte, nicht nur von der Arbeit aus sondern auch schliefen wir dort und wurden von der Mensa des ansässigen Gymnasiums mit verköstigt. Das Futter war typisch Mensa aber etwas beeindruckte mich doch nachhaltig: Die gelantinelastigste Gelantinemarmelade of the world und überhaupt! Am Morgen konnte man dich davon mal was abstechen und auch der Löffel hielt super drin ...


Mein heutiger Morgen begann zwar ohne die Marmelade des Grauens, dafür mit Geräuschen aus der Hölle: Taubengurren! Mehr dazu demnächst, denn das ist eine Geschichte für sich. Jedenfalls durfte ich heute etwas eher aufstehen als geplant aber auch etwas mehr machen als geplant und so half nur eines: Mate³.


Und mit diesem Zaubermittel hab ich wenigstens ein bisschen arbeiten können und gephotoshopt bis die Finger glühten. Was herausgekommen ist, werde ich morgen sicherlich nochmal überarbeiten, da ich grundsätzlich nur schwer zufrieden bin. Hier ein kleiner Ausschnitt:


Langsam lässt aber auch die Wirkung des Koffein nach und ich merke, wie ich immer mehr zusammensacke. Deshalb: Ab ins Bett! Morgen gibt es wieder genug zu tun. Und die Zeit rennt ja bekanntlich ...

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 19. Juni 2011

Bachelorarbeitsgenervtheit.

Ja, ich lebe noch und nein, ich habe aktuell nicht wirklich viel Zeit.
Das Problem: Am 22.07. muss ich meine Bachelorarbeit abgeben. Und ich habe das Gefühl, wenig zu haben. Zu wenig. Deshalb wird jetzt rangeklotzt, jeden Tag gemacht, irgendwann muss es ja mal voran gehen.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und ich bin froh, dass ich Freitag und heute doch ein bisschen was geschafft habe. Heute wollte ich eigentlich mehr schaffen, aber hey, ich bin bei meinem Schlafdefizit erfreut, dass ich überhaupt drei Seiten zu Papier gebracht habe. 
An dieser Stelle möchte ich kurz dem richtig ätzenden Wetter danken, dass mir diesen Erfolg ermöglicht hat. Wäre es nämlich besser gewesen, hätte ich nur wieder dröge im Garten gesessen. Ab und zu - wie am Freitag - ist das zwar auch effektiv, aber nur, wenn ich Notizen per Hand mache, der Rest geschieht am PC.
Ich hoffe, die nächste Woche schaffe ich viel und noch viel mehr, damit ich endlich mal ein paar Sorgen los bin, aber irgendwie glaube ich das kaum.
Jetzt reichts mir aber. Lieber bisschen mit der Freundin teflofonieren oder lesen. Morgen gehts weiter und wenn ihr Glück habt lest ihr vor dem 22.07. mal wieder was von mir.

So long,
Paula Sonne

Montag, 9. Mai 2011

Fcuk Laptop

Ich vermisse meinen Super-Rechner. Er war schnell und schneller, und dieser Bildschirm!
Denn irgendwie geht an dieser fünf Jahre alten Kiste gar nix mehr. Nur der Hinweis, dass das Arbeitsvolumen voll ist, ploppt immer wieder auf.
Danke. 
Na mal sehen ob ich an der alten Möhre noch was reißen kann. Ansonsten muss ich noch eher in die FH um dieses doofe Plakat machen. Och man.
Was bin ich froh, wenn morgen Abend der Spuk vorbei ist. Nur eine Frage: Was danach? Ach ja, ich muss ja noch eine Bachelorarbeit schreiben. Auch das noch.

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 20. April 2011

Feten

Mal wieder bin ich einfach nur grausam müde. Langsam aber sicher fallen mir meine Lider zu, was auch verständlich ist.
Gestern ging es ein bisschen länger. Aber nur bis 01:00Uhr. Wäre ja alles kein Problem, nur mein Wecker erinnerte mich heute morgen um sieben unsanft daran, dass Pflichten auf mich warten. Da wurde dann Poster präsentiert, Bratwürste verkauft, sich einen Sonnerbrand geholt und Kuchen gegessen. Schön war es, so viel gelacht, aber meine Beine freuten sich am Abend doch auf eine Verschnaufpause.
Und was macht man nach einer kurzen Nacht und einem anstrengenden Tag? Richtiiiiig, feiern gehen! Nun denn, es liegt darin begründet, dass die Feierlichkeit gestern Pflicht war, und die heute eher Kür wird. Wahrscheinlich gehe ich nur wegen den DJs hin. Und damit mich mein Gewissen nicht noch die nächsten zwei Monate plagen kann mit: "Du hast was verpasst!". Morgen ist ja dann auch immerhin schon fast Ostern und ich habe schon fast frei. 
Kaffee gibt es genug, die FH Sachen und auch die 150km Fahrt werden sich schon bewältigen lassen. Auch das angenehme bei meinen Feierlichkeiten: Da ich keinen Alkohol trinke, geht es mir am nächsten Tag immer noch blendend, gegenüber den "Trinkern". 
Ja ja, so ist das.
Jetzt husch in die Klamotte rein und Streichhölzer in die Augen klemmen!
So long,
Paula Sonne

Freitag, 15. April 2011

Arbeit Arbeit Arbeit

Schon wieder Wochenende. Schon wieder eine Woche vorbei. Viel gearbeitet, viel gelacht, viel über das Wetter geflucht.
Nächste Woche ist dann eine Abschlusspräsentation und an dem anderen Projekt muss noch weitergearbeitet werden. Nun ja, meine Motivation verkriecht sich gerade unter dem Bett und weint ein bisschen.
Heute und morgen werde ich sicherlich Stift und Maus links liegen lassen, und mich dem Freund und der Freundin widmen. Zweitere hatte nämlich Geburtstag, und das darf gefeiert werden! Uoh, was freue ich mich auf morgen Abend! Dafür sind dann auch noch einige Vorbereitungen nötig, so dass ich mich morgen lieber damit beschäftige.
Aber Sonntag gehts dann geschäftig weiter! Zeichnen, schreiben und so weiter. Das wird schon. Gestresst bin ich kaum, eher abgehärtet. Am Ende bekommt man ja doch alles fertig. 
Gestern Abend habe ich bei Spiegel Online gelesen, dass Bachelorstudenten pro Woche 43 Stunden für ihr Studium + Nebenjob aufwenden, Diplomer "nur" 42 Stunden. Faule Säcke.
Nun denn.

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 12. Januar 2011

Fatal Error!

Hilfe.
Demnächst wird mein Kopf wahrscheinlich explodieren, weil einfach viel zu viele Informationen darin sind, die ich gar nicht alle behalten kann, die ich mir aber dringend merken sollte.
Heute morgen, zur ersten Stunde pünktlich 8:00Uhr traf ich mich mit meiner Freundin, um am Seminar teilzunehmen und dabei an dem Projekt weiterzuarbeiten, was wir fertigstellen müssen. Es ging gut voran, die Zeit verflog, wir saßen am Rechner, tippen, grübelten, erstellten. Plötzlich war es 12:00Uhr, wir von unseren Plätzen nicht wegzubekommen. Eineinhalbstunden später beschlossen wir, dass es doch langsam mal Zeit für ein Päuschen sei, frische Luft, ein anderes Thema, durchatmen. Kaum wieder an den Plätzen, ging es weiter. Es war ein Ende in Sicht, auch wenn uns immer Neues einfiel, wir ergänzen mussten, ändern mussten. 
Nachdem wir acht Stunden am Rechner saßen, wurden wir aus dem CAD-Pool vertrieben, da eine andere Gruppe Unterricht hatte. Dann eben schnell den Pool gewechselt. Meine Gefährtin verabschiedete sich, sie hatte eine einstündige Bahnfahrt vor sich und wollte doch einmal Heim.
Da ich mich zu einer Konsultation um 18:00Uhr eingetragen hatte, blieb ich, wechselte nur das Programm, und zeichnete nun, formulierte Fragen, überdachte das Gezeichnete. Nach zu viel Denken, zu vielen Stunden am PC machte ich mich auf zur Konsultation. Leider gab es einmal wieder einen Zeitverzug, so dass ich 40 Minuten herumstand und wartete. Immerhin traf ich danach auf einen munteren Dozenten der ohne genervt zu sein und ohne zeitlichen Druck mir meine Fragen beantwortete. Angenehm! Als ich kurz nach sieben das Büro verlies, war ich froh, endlich nach Hause gehen zu können. 
Kopf voll und leer zugleich, ein weiterarbeiten nicht mehr möglich. Uf. Und morgen setzt sich alles fort ...

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 18. November 2010

Fruchtig

Furchtbar, diese Semsteranfänge. Bevor die richtige Lernerei kommt und Ausarbeitungen geschaffen werden können, muss nämlich erst einmal die Papiere vom letzten Semester ordnungsgemäß verstaut werden. Sonst seh ich ja bald gar nicht mehr durch ...
Da mir dieses triste Grau der normalen Ordner viiiel zu langweilig und spießig ist, müssen immer bunte Ordner her. Für Farbe im Regal und Farbe im Leben. Meist werde ich gefragt, wieso ich diese Fruchtordner denn nicht beschrifte. Aber warum? Ich weiß doch, dass in der Erdbeere das 2. Semester ist und in der Orange das 4. Semester Platz gefunden hat.
Nur lange kann ich nicht mehr studieren: Mir geht das Obst aus! Es gibt zur Zeit nur noch Drachenfrucht und Orange. Und was dann? Dramen bahnen sich an!
Heute war ein eigenartiger Vorlesungstag. Von 16:00 bis 19:30 sollten die Vorlesungen gehen, erst wurde die Pause eingespart und punkt 18:00Uhr waren wir fertig. Der einzige Kommentar vom Dozenten: "Mh, so geht das aber die nächsten Male nicht!". Wir sind doch nicht dafür verantwortlich die Vorlesung vorzubereiten. Wir hören nur zu und schreiben mit, ist ja auch so angedacht, war bisher immer meine Auffassung ... Immerhin angenehm zeitig Feierabend gehabt.

So long,
Paula Sonne