Freitag, 31. August 2012

Regenbogentorte

Letzte Woche machte ich mich daran, eine Regenbogentorte zu basteln. So ein buntes Monster wollte ich schon längst einmal probieren, nur bot sich nie wirklich Gelegenheit dazu. Daher schuf ich mir selbst eine: Mit der großen Torte besuchte ich meine kleine Lieblingsfreundin + Familie. Sie hat leider keine Back-Gene geerbt und freut sich daher immer mächtig, wenn ich mit Backwerk anrücke. Da kam eine Regenbogentorte gerade recht! 
Die ganze Torte ist nicht schwer zubereiten, nur braucht man eines: Zeit! Immer wieder Böden färben, einzeln backen, auskühlen lassen, ... Alles in allem habe ich 4 Stunden gebraucht, auch wenn ich einen Großteil der Zeit nur mit warten verbracht habe. 
Der Aufwand lohnt aber immenz! Die Torte ist sooo herrlich bunt! 
Daher habe ich auch das Rezept einmal zum nach backen vorbereitet:


Das originale Teig-Rezept stammt von amerikanisch-kochen.de, doch die verwendete Buttercreme war mir zu buttrig, weshalb ich auf Frischkäse umgestiegen bin. Trotz weniger Butter sind die Stücken seeehr mächtig und man ist für die nächste Zeit gut gesättigt!
Na dann, ran an den Ofen!

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 30. August 2012

Plattfuß II

Obwohl meine Laune nicht die beste war, zog ich heute wieder los: Die restlichen Poster wollten angeklebt werden. Da ich am Montag öfter auf Ablehnung stieß, was ziemlich depremierte, ging ich davon aus, dass es heute nicht besser laufen würde. Aber die ersten paar angelaufenen Lokalitäten nahmen mir alle meine Poster ab! Im weiteren Verlauf der Tour traf ich auf unglaublich nette Leute: Den jungen Herrn aus dem "Radschuppen" der gleich rief "Cool! Her damit!" und dem ich dann noch ein paar Stories vom Eishockey erzählen musste. Den vollkommen zugehackten Gestalten in einem Tattoo-Studio namens "Irrenanstalt", die bei meiner Ankündigung nächsten Monat wieder zu kommen die Hand an die Stirn legten und im Chor sagten "Ai ai, Käptain!". Oder der Koch von der "SuppKultur" der mir gleich ein paar Geschichten von seinem Senioren-Fußball erzählte.
Nach vier Stunden durch die Gegend laufen, Geschichten erfahren und Geschichten erzählen hatte ich wieder einmal ziemlich platte Füße, dafür heiterten mich diese bunt gemischten Persönlichkeiten auf.
Wie schön. ♥
Die restliche Zeit des Tages müllte ich meinen Schreibtisch ab. Endlich ist der leer und meine Gedanken können wieder klar werden. (Komisch: Bei verdrecktem Schreibtisch kann ich nicht entwerfen - als hätte die Unordnung auf meinem Tisch etwas mit dem Chaos im Kopf zu tun)
Bei dieser ruhigen Tätigkeit hielt mich immerhin fluffige Musik bei Laune. Wie dieses Stück:


Hach.
Ich bin seelig.

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 28. August 2012

Plattfuß

Gestern zog ich so ins Land. Also eher in die Stadt, aber trotzdem:


Eine Menge Plakate wartete darauf verteilt und angeklebt zu werden, dafür hatte ich schon eine Route erarbeitet. Allerdings war da eines nicht mit eingeplant: Ablehnende Leute. 
Ich wusste im Vorfeld, das es schwierig wird alles an die Wand zu bringen, aber ich dachte nicht das es SO schwierig ist. Gerade in kleineren Restaurants und Cafés immer wieder das Gleiche: "Nein, das dürfen wir nicht!". "Da haben wir keinen Platz!"
Das Ergebnis war ernüchternd:
In knappen vier Stunden bin ich mit 28 Stück nicht einmal die Hälfte der Teile losgeworden! Meine Liste ist nun voller Striche und Notizen und ich muss sie dringenst überarbeiten. Meine Laune hält sich leider in Grenzen, da ich gestern auch über 8km durch die Stadt gewuselt bin und diesen gehen-rumstehen-Mix heute noch spüre.
NERV!

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 23. August 2012

Schlechte Laune im Quadrat

Verdammt.
Irgendwie habe ich gerade meine "Ich zerstöre alles was geht"-Woche.
Und so bin ich auch dafür verantwortlich.


Autsch.
Ein "Ah, eine Lücke! Ich park mal rückwärts ein .... Oh, eine größere Lücke"-Fehler. Dann machte es nur noch "Raaatsch" und ich dachte "Mist". Natürlich handelt es sich dabei nicht um ein altes Gefährt, nein, es musste ein nigelnagelneuer Mazda 2 in metallic-grün sein.
Danach hieß es 110 anrufen, warten, warten warten. Nach zwei Stunden wieder die 110 anrufen, Polizei antanzen lassen. Wenig später angerufen werden: "Sie haben das Auto meiner Frau angefahren." 
Gnah. Meine Laune hat in den letzten sechs Stunden polarähnliche Zustände angenommen.
Ach ja: Der graue Schriemen der am deutlichsten zu sehen ist, stammt von einer kleinen Plastik-Schiene an meiner Tür. Ich würde mal sagen: 18 Jahre altes Auto vs. Neuwagen 1:0. Zumal bei mir absolut nichts zu sehen ist. 
Beim inspizieren der Schäden ist mir auch aufgefallen, das mir auch jemand gegen das Auto gefahren ist. Hinter meiner Türe sind diverse kleine Beulen und etwas Farbe ist abgeplatzt. Finde ich immer richtig nett, das Leute dann immer abhauen, getreu dem Motto "Ach das alte Auto ..."
Nun ja. 
Meine Laune wird wohl noch ein wenig unterkühlt bleiben.

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 22. August 2012

Klitzekleines Unwetter

Hier eine Fotostory von dem, was vor ca 24 Stunden passierte:

Zuerst war es ja noch ein "kleines normales deutsches Unwetter". Es regnete mehr als nötig und stürmte entsprechend dazu. Sichtweite: 100m
 

Plötzlich entschied sich aber das Wetter dazu, das dies alles nicht reicht. Neeein, Hagel musste her! Und mehr Sturm! Und mehr Untwetter!
Das führte dann dazu das ich hinterm Fenster stand und dachte "Oh Gott, oh Gott, mein armes kleines Auto!"


Durch die Kombination von exorbitantem Hagel und Sturm deluxe war zeitnah die gesamte Straße mit Blättern übersäht und der Gulli verstopft ...


Die Hagelkörner in diesen Landen waren auch schon kleiner. Die gestrigen Exemplare brachten es auf ordentliche Größe.


15 Minuten später war alles wieder ruhig. Nur die Wiese war weiß und auch sonst sah alles ein wenig verwüstet aus.


Selbst dem schlechtesten Wetter kann man noch etwas gutes abgewinnen: Wunderschöne Regentropfen!


Ich habe die Hoffnung, das es das letzte Unwetter für längere Zeit war. Da es aber heut Morgen 6:00Uhr unglaublich gewitterte und wenige Stunden später erneut heftiger Regen niederprasselte, geb ich meine Hoffnung wohl bald auf.

So long,
Paula Sonne