Dienstag, 30. Oktober 2012

Vorbereitungen

Das das am Wochenende das Wetter ätzend war, brauch ich nicht weiter zu erwähnen, denn jeder ist ja froh das der Schnee wieder verschwunden ist. Mein Studium mit seinen Eskapaden schlurft auch so vor sich hin und ist mittlerweile auch schon oft genug beschrieben wurden.
Lieber etwas besseres!
Halloween!
Ich gebs zu: Ich liebe es! Jedes Jahr feier ich. Manchmal mit Freunden, manchmal nur mit Familie. Dieses Jahr habe ich beschlossen, die Küche in meiner WG dafür zu versauen. Es wird wohl der letzte Herbst sein, bei dem wir alle so beieinander sind, da muss einfach Halloween hier gefeiert werden!
Die Vorbereitungen liefewn insgesamt schon länger, aber heute beschloss ich endlich ein bisschen zu basteln, mein Shirt fertig zu machen und den Kürbis zu schnitzen.


Da ich nicht unbedingt der Kostüm-Fetischist bin, muss ein einfaches Shirt reichen. Bisschen Blut drauf, fertig! (Ich bin gespannt, ob ich es jemals wieder sauber bekomme.)
Nachdem das fertig gestellt war, machte ich mich ans Schnitzen. Wirklich weit bin ich nicht gekommen:


Kürbis 1; Messer 0. 
Ups. Auch noch das Messer der Mitbewohnerin! Ich habs wieder zusammengesteckt und es scheint auch wieder ganz gut fest zu sein. Für Kürbisse scheinen die Dinger nicht gemacht zu sein ... 



Da ich aber noch etliche andere Messer fand, gab es kein Entkommen für den Kürbis. Ich mag ihn doch sehr und er ziert jetzt wunderbar meinen Balkon. Es wurde zwar schon bemängelt, "dass mir mehr zugetraut wurde" (pf!), aber okay. 
Hach, was freue ich mich auf morgen. Endlich wieder einmal eine Torte machen! Und Kochen! Und dekorieren! ... yay!

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 24. Oktober 2012

360 Stunden

Manchmal fragt man sich, ob sich Dezenten überhaupt irgendwas denken. Oder ob genrell mal jemand beim Bachelor-Master-System nachgedacht hat, als er es erfand.
Dank diesem dürfen wir dieses Semester 12 Creditpoints (also 360 Stunden) in 6 Wochen abarbeiten. Geht nicht? Geht doch!
Da siehts dann auch mal so aus:


Früh aufstehen. An den Schreibtisch setzen. Kurz zum Seminar. 4 Stunden später wieder komm. Fix was zu Futtern einwerfen. Weitermachen. Wieder was Futtern weils mittlerweile 18:00 Uhr ist. Weitermachen. 
Am Abend dauert es nicht lang und ich ziehe die Notbremse. 12 Stunden FH am Tag - das reicht! Bzw: Das muss reichen. 
Ich habe durchaus Verständnis dafür, das wir auch mal Stress abbekommen sollen, aber ich finde es unmöglich, dass die Abgabe in  3 Wochen ist und bisher keine Aufgabenstellung existiert. Und das aktuell 80% meiner Lebensqualität dafür draufgeht, abends im Bett zu liegen und darüber nachzudenken und früh aufzuwachen und wieder darüber nachzudenken.
Das "Beruhigende": das Semester hat noch ca 10 Wochen.
Kann ja heiter werden.
Morgen gehts zum Konzert. Freitag Heim. Nächsten Mittwoch Halloween-Party. Ich brauch Normalität.

So long,
Paula Sonne

Dienstag, 23. Oktober 2012

Musiknostalgie

Aktuell wohne ich ja an meinem Schreibtisch. Die Arbeit schichtet sich jeden Tag mehr auf, Aufgaben überwuchern mein Leben. Flucht zwecklos, denn es muss abgearbeitet werden.
Oftmals kommt es dann dazu, dass ich stundenlang zeichne oder am CAD sitze, wo man super nebenbei Musik hören kann. Last.fm verzeichnet am Tag zum Teil um die 200 Titel, die ich mal eben nebenbei verhöre. 
Gestern dachte ich mir "Ach, mal sehen was sich noch so findet!". Und es begann eine musikalische Reise durch meine Jugend.
Eine Auswahl: 


Irgendwie began ich bei der Loveparade. Eigentlich suchte ich alte BravoHits, doch die gibt es bei Spotify nicht. Ich kann mich noch an meine erste CD dieser Reihe erinnern: BravoHits 26!! Was gibt es aktuell? 90? Es war Sommer, es war warm, das war die perfekte, trashige Musik!
Ich verfitze mich schon wieder in meinen eigenen Worten. Egal. Meine Loveparade-Liebe begann 2002. Als ich mir die CD kaufte. So richtig kaufte. Sie wurde auf dem Discman gehört bis die Batterien leer waren. 
Ach damals.


"Denkmal" von den Helden werde ich wohl auch nicht wirklich vergessen. Ich sang es immer wenn ich mal von einer Party kam und die 5 oder 6 Kilometer nach Hause lief. Die Nächte waren warm und klar, alles ruhig.
Manchmal singe ich es heute noch. Ich laufe zwar nur noch von meine Auto zur Haustür oder fahre mit dem Rad, aber das Gefühl von Freiheit ist geblieben.


Sommer. Hitze. Ferien. Unbekümmertheit.
Alles Synonyme für das Gefühl, die mir dieses Lied vermittelte. Und: Auch die sind geblieben.

Ich könnte stundenlang weitere Videos posten. Meine Speicher sind voll mit Musik und dadurch auch mit Erinnerungen. Wenn ich in den alten Sachen krame, ist es ein wenig als würde ich alte Fotos anschauen. 
Wie schön. So nostalgisch. 

So long,
Paula Sonne

Sonntag, 21. Oktober 2012

Foordporn

Was macht man an einem Sonntag, an dem man FH-technisch genügend zu tun hat und einem der Muskelkater im Körper steckt?
Richtig! Futtern!
Zum Mittag gab es Schnitzel! Und ich muss sagen, ich weiß nicht, wann ich das letzte mal in dieser WG Schnitzel aß ... Irgendwie immer zu aufwendig. Heute hat es jedenfalls super geschmeckt und konnte beim Serotonin-Tanken genommt werden:



Eigentlich wollte ich Rad fahren gehen, doch photoshoppte ich meine Aufgaben weiter und beschloss dann endlich mal die Bude flott zu machen. Auch der Balkon musste dran glauben und wurde aufgeräumt.


In der Ecke steht schon ein Kürbis für Halloween. Einer der größten Späße ist es, Grimassen zu schnitzen. Vor Jahren hatte ich von meinen Eltern noch Kürbise aus eigenem Anbau und konnte dann in Serienproduktion gehen. Dieses Jahr wird es wohl nur einer, maximal zwei ...
Zum Kaffee kam dann noch eine Freundin vorbeigeschnickt. Ich hatte New York Cheesecake gebacken (Rezept von hier!) und er war sooooo lecker. Ich liebe diese Art von Käsekuchen, da sie einfach auf der Zunge zergeht. Und es ist Frischkäse drin ... Mhh ... 


Tasse leer, Kuchen gefuttert!
In den letzten Stunden unternahm ich auch eine musikalische Reise in meine Jugend, was zu vielen "Ach ja" und "Stimmt, das gibts ja auch noch!"-Erlebnissen führte. Ich glaube ich könnte noch stundenlang Musik hören, werde mich wohl aber doch in den Sessel fallen lassen und relaxen. Morgen früh gehts weiter: Das Studium ruft ... 

So long,
Paula Sonne

Samstag, 20. Oktober 2012

400!

Ich versuche mich selber einzuordnen. Sitze einfach nur da, und denke nach. Über mein Umfeld, meine Umwelt und mich selbst. In der Küche klappert Geschirr. Das Lachen meiner Mitbewohnerin und ihrer Freundinnen hallt zu mir herüber. "More than Letters" von Benjamin Francis Leftwich setzt ein.
Alles ist so ruhig, so friedlich.
Nur ich weiß nicht wohin mit mir. 
Ideen huschen durch meinen Kopf, aber keine bleibt hängen und wird ausgeführt. Manchmal bin ich mir selber zu unschlüssig und spontan.
Es ist Samstag, es ist Abend und ich sitze herum. Mir ist nicht einmal nach Gesellschaft. Ich schätze  die Einsamkeit gerade sehr. Erstmal mit mir selber klarkomm. 
Nur ich bräuchte mehr Mut für neue Veränderungen. Mein Angsthasen-Dasein kommt mir immer wieder in die Quere.
Wenn über-den-Schatten-spring so einfach wäre, würden es ja alle ständig tun. 
Ich werde es schon schaffen. Später.
Ach!
Weg mit den trüben Gedanken!
Viel mehr: Yay, 400 Einträge!
Ich frage mich wirklich, mit was ich die letzten 399 Einträge gefüllt habe, aber irgendetwas sinnvolles wird schon drin gestanden haben ... 
Mein Blog hat sich seit seiner Existenz sehr gewandelt, aber mir gefällt. Von daher werde ich ihn wohl so weiter führen wie in der letzten Zeit.
Zur Feier des Tages gabs heut gleich mal Lieblingsessen auf dem Lieblingsplatz:


Nom!
Ich glaube es wird wohl das letzte mal dieses Jahr gewesen sein, das ich im Top (!!!) auf dem Balkon saß ... 
Schönes Wochenende, liebe Welt!

So long,
Paula Sonne