Dienstag, 31. Juli 2012

Sommer & Sonne

Heute Vormittag brach ich auf um mich für eine Stelle als Eisverkäuferin vorzustellen. Als ich ankam war die Stelle weg, tüdelü. Wie sich aber herausstellte, kannte ich den jungen Herrn und plauderte mit ihm ein Weilchen. Dabei kamen wir durch Zufall auf meine Backleidenschaft zu sprechen. Und er stellte fest, das Backwaren sein kaltes Sortiment auflockern würden. Schneller als ich darüber nachdenken konnte beliefere ich demnächst Frollein Sommer in Chemnitz gelegentlich mit verschiedensten Backwaren. An erster Stelle Macaron, aber da ich vollkommene Narrenfreiheit genieße werden wohl auch bald Cookies, Muffins und Kuchen zu finden sein.


In meinem Kopf schweben schon wieder die tollsten Rezepte herum. Limetten und Kokos, Vanille und Waldmeister, ... aaah! Gleichzeitig nutze ich die Gelegenheit um auf rainbowdust.co.uk/ herumzusurfen. Verschiedenste Farben und Zusätze. Ein Paradies. Und eine neue Spritztüte werde ich mir auch anschaffen. Jetzt lohnt sich es sich ja richtig!
Am besten waren die Reaktionen meiner Eltern diesbezüglich, da ja leider ihre Küche herhalten muss. Mein Vater: "Coole Sache!". Meine Mutter: "Neeeein, meine Küche!!"
Tja! Die Serienproduktion kann beginnen. (Hihihihi.)
Ach ja, Frollein Sommer hat es natürlich auch ins wilde Web geschafft und ist HIER zu finden.
Sommer & Sonne kann kommen!

So long,
Paula Sonne

Montag, 30. Juli 2012

Ferien-Buch

In meiner ganzen langen Ferienzeit sehe ich meinen ganzen Damen nur sporadisch, wenn überhaupt. Viele sind nach Hause gefahren und sitzen überall in Deutschland verstreut. Oftmals schaffen Skype und Besuche eine gute Verbindung und man verliert sich nicht ganz aus den Augen. Nachdem man 14 Wochen tagtäglich miteinander zu tun hatte ist es eigenartig das plötzlich alle weg sind.
Meine Freundin hatte diesbezüglich eine großartige Idee! Vor einer Woche trudelte ein dicker Umschlag von ihr ein und als ich nur den Absender las musste ich fett grinsen. Drinnen lag ein schönes Ringbuch:


Das Buch soll von Woche zu Woche weitergeschickt werden. Jeder behält es die paar Tage und trägt ein, was er gerade erlebt. Dabei ist alles erlaubt: Photos einkleben, malen, schreiben, ... Ziel ist, dass das Buch einmal eine Reise quer durch Deutschland macht und am Ende alle durch die verschiedenen Erlebnisse, die aber alle im Buch stehen, vereint sind. Finde ich absolut super!
Auf der Frontseite klebte ein goldener Origami-Kranich. Jeder sollte ein Bild mit Kranich machen. Meines war, was sonst, mit Kater:


Letzte Woche war bei mir jetzt nicht sooo viel los, was aber auch oftmals daran lag das es durchgehend glühend heiß war. Viel mehr als rumsitzen und schwimmen ging nicht, aber ich habe versucht das Buch trotzdem sinnvoll zu füllen.
Am Samstag habe ich das Buch weitergeschickt und ich bin schon ziemlich gespannt darauf es im neuen Semester wieder zu sehen und zu schauen was die anderen so erlebt haben. 

So long,
Paula Sonne

Freitag, 27. Juli 2012

Freitags-Füller


1. Mir gefällt das der Sommer doch plötzlich in der Tür stand.
2. Ich liebe so ziemlich alles vom Grill.
3. Die Auswahl an zu lesender Literatur ist aktuell seeeehr groß.
4. Zum Glück war ich letzten Monat erst beim Zahnarzt.
5. Die Sommerferien sind lang, aber schön.
6. Der Gedanke an das Schwimmen im kühlen Nass heute Abend freut mich jetzt schon.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine noch nicht näher definierte Unternehmung, morgen habe ich einen kleinen Familienausflug geplant und Sonntag möchte ich relaxen und fachmännische Tipps zu einem Garten beitragen!

So long,
Paula Sonne

Donnerstag, 26. Juli 2012

Nicht-Models & perfekte Frauen

Auf Neeles Model-Blog las ich heute Morgen von von Brigittes Nicht-Models. Ich weiß nicht, in wie weit das Verfahren der Brigitte bekannt ist, daher kurz ein Wort dazu: Die Zeitschrift Brigitte wirbt seit einiger Zeit damit, komplett auf "gekaufte Models" zu verzichten und nur "Normalo-Frauen" abzulichten, so dass es kein verzerrtes Schönheitsbild mehr gibt. Wer jedoch durch die Zeitschrift blättert stellt schnell fest, das auch die "Normalo-Frauen" eher an Models erinnern als an die Nachbarin oder einen selbst.
Neele macht in ihrem Eintrag darauf aufmerksam, dass trotz allem bei der Brigitte sehr großer Wert auf Maße und eine bestimmte Kleider- und Körpergröße gelegt wird. Sie kommt zu dem Schluß, dass die abgebildeten Damen meist ehemalige Models sind oder einfach den Sprung auf die großen Catwalks der Welt nie geschafft haben.
Ich frage mich nun: Ist dies nicht viel schlimmer? Ist es nicht viel verwerflicher, Damen mit einem BMI von 17 zu präsentieren und diese als "normal" zu verkaufen? 
Angenommen, ich nehme mir jetzt eine Brigitte zur Hand (ist jetzt nicht so mein Blatt, aber gut) und stelle fest, das ich gegenüber diesen Schönheiten echt dumm aus der Wäsche guck, das depremiert mich doch viel mehr, als wenn ich wüsste, das es sich hierbei um Models handelt, deren Job es ist gut auszusehen. In diesem Moment frage ich mich, wie es diese Frau schafft, einem Beruf auszuüben, vielleicht noch Kinder zu haben und dann auch noch großartig auszusehen!
Generell finde ich das Bild das die Medien seit Jahren schaffen vollkommen abartig. Seit Jahren darf ich mir anschauen, wie ich eigentlich ausschauen sollte. Schlage ich die Womens Health auf, schlägt mir "Last Minute zum Standbauch", "Dieses Eis macht nicht dick" und "Das gibt Super-Beine" entgegen. Anders gesagt: Es wird schon angekommen, das ich unzufrieden mit mir uns meinem Körper bin und dringend etwas ändern muss. Des weiteren wird "Der beste Sex aller Zeiten" und "Nie mehr Stress mit dem Kerl" angepriesen. Ähm? Hallo?! Diese Slogans sind allesamt aus der aktuellen Womens Health und wenn man sich nur die Überschriften durchliest, bin ich zu dick, unförmig, schlecht trainiert, habe schlechten Sex, wenn ich denn auf Grund meiner Makel überhaupt einen Freund habe. Äääh, ja. Danke. 
Egal, welche Schmonzette man sich anschaut: Alle weisen mich auf meine Makel hin. Für alle bin ich mit meinem BMI von 26 und einer Kleidergröße von 40 schon fett. Da helfen nur leichte Rezepte und BBP-Übungen. Wenn überhaupt! Vielleicht bin ich auch schon vollkommen verloren! 
Diesbezüglich werde ich mit der Zeit immer fassungsloser. Und es depremiert mich, das die Brigitte mit ihrem "Bei uns keine Models"-Ding das Ganze eher unterstützen als unterbinden. 
Ich glaube, viele definieren sich heute nur noch über ihren Körper. Die inneren Werte gehen vollkommen flöten, hauptsache die Hülle stimmt. Lieber trage ich ein paar Kilo zu viel mit mir herum, bin aber glücklich, fit, gönne mir ein Eis und quäle mich nicht mit leichten Rezepten die nach salzarmer Kindergartenernährung schmecken.
Mahlzeit!

So long,
Paula Sonne

Mittwoch, 25. Juli 2012

2012 - das Jahr der kurzen Haare

Oookay, jetzt verfasse ich schon Posts über Haare. Klingt irgendwie vollkommen übergeschnappt, zumal ich immer jemand war und bin, der zwar viel Wert auf einen gesunden Schopf legt, in Sachen Frisuren aber so begabt ist wie ein Nashorn beim Häkeln. 

Als Kind musste ich immer eine mehr oder weniger flotte Kurzhaarfrisur tragen, was mich ziemlich geprägt hat. In meiner frühen Jugend bekam ich den Wahn, meine Haare wachsen zu lassen. Diese hingen dann dann einfach nur hinab. Meine Locken hasste ich unglaublich, versuchte sie auszukämmen, was aber nie klappte. Spöttische Namen in dieser Zeit waren "Jesus", was das ganze doch ganz gut traf. Mit ca. 17 schnitt ich sie ab. Radikal. Sah auch gut aus.
Nur vor knappen 4 Jahren kam ich wieder auf die irre Idee sie wachsen zu lassen. Einfach mal sehen, wie es jetzt aussehen würde. Das Ergebnis war jetzt nicht so der Hammer:


Lang halt! Dies ist das letzte Foto von mir mit langen Haaren. Die Locken verflogen mit der Zeit und sie hingen wieder einfach nur herab. Tüdelü, nerv!
Es reichte mir mit den langen Haaren, sie mussten ab! Ich suchte mir einen neuen Friseur und fand auch den absoluten perfekten, wie sich im Nachhinein herausstellte. Die junge Dame kappte alles was zu viel war und freute sich unglaublich endlich mal so viele Haare abschneiden zu dürfen. 
Das Ergebnis:


Endlich wieder Locken, endlich wieder ich! Ich war soooo zufrieden damit. Es passte zu meiner Persönlichkeit, mir hingen keine Haare mehr im Reißverschluss, im Schal oder sonst wo. Ruhe! Allerdings taten Haare dies, was Haare nunmal so tun. Wachsen! Und so wurden sie länger ...


... und lockiger. Und immer noch länger, so das bald wieder eine "Es nervt mich"-Länge erreicht war. Der Entschluss, meinem neuen Lieblingsfriseur einen Besuch abzustatten war schnell gefasst. 
Vor dem Besuch waren die Haare wieder so lang geworden:


Zwischen zweiten Bild und dem sind gerade einmal 3,5 Monate vergangen! Hätte nie gedacht das es so schnell nachwächst. 
Da meine Friseuse und ich richtig Lust auf Kahlschlag hatten, wurde es wieder einmal kürzer. Und zu unser aller Überraschung auch glatt:


Glatt trage ich sie eigentlich nie. Von Natur aus habe ich wirre Locken, die ich auch gern lasse da sie meine Persönlichkeit widerspiegeln. Dieser Bob verlieh mir sofort etwas seriöses und eine unglaubliche Ernsthaftigkeit. Ich war überrascht, wie man nur mit der Entscheidung "Locken oder Glatt?" den Typ verändern kann.
Seit letzter Woche bin ich deep in love mit meiner neuen Frisur. Die Locken sind wieder da und wuseln mir im den Kopf. Aber alles genau zur richtigen Zeit: Bei den Temperaturen habe ich nun nix mehr haariges im Nacken. Herrlich!
Bis zum nächsten Friseurbesuch ....

So long,
Paula Sonne

P.S. Ich habe mich irre über den Kommentar gestern gefreut ... So, wie ich mich über jeden Kommentar freue!