Freitag, 23. Oktober 2009

Einwurf

Ich komme nach Hause. Genervt von den 150km, die hinter mir liegen. Esse etwas, gehe meiner Schönheit nach, dusche, und setzte mich dann an Uni-Sachen. Freitags. Um vier. Mache nicht so lang, da mich nach einer Stunde die Lust verlässt.
Und werde sofort angepampt. Ob ich denn überhaupt etwas tun würde.
Bitte? Im wesentlichen lebe ich für die Uni, so scheint es mir. Besser gesagt: Erst Uni, dann Leben.
Das merkte ich gestern Abend wieder einmal. Ich lag im Bett. Müde. Und immer schwirrte mir nur Uni im Kopf herum: Mittelalterliche Stadt! Gefahren bei Holz als Baustoff! Pflanzen in Bächen! Klimazonen! Wollte abschalten, einfach an etwas anderes denken, aber es ging nicht. Immer wieder und immer mehr flogen mir Satzbrocken und Stichwörter mit Uni-Inhalten durch den Kopf.
Am Wochenende gibt es auch viel zu tun. Habe mir eine To-Do-Liste angefertigt. Sie ist lang, aber schaffbar. Ein Nachmittag oder mehr wird sicherlich dafür draufgehen.
Aber ich mach ja viel zu wenig.
Und bin sowieso faul.
Ich glaube, es reicht nicht, eine der Interessiertesten zu sein. Eine der Besten soll ich werden.
Danke.

So long,
Paula Sonne

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